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Clevere Coatings – langlebig, beständig, widerstandsfähig

Mit Mikroverkapselung verleihen Sie Ihren Produkten raffinierte Eigenschaften

Unsere Kapseln beinhalten die verschiedensten Stoffe und bestehen aus unterschiedlichen Wandmaterialien

Kapseln mit umweltverträglicher, mineralischer Kapselwand

Kundenspezifische Entwicklung von Mikrokapseln im Labormaßstab...

…bis hin zur großtechnischen Produktion im Tonnenmaßstab

Farben und Lacke werden auf die unterschiedlichsten Oberflächen aufgetragen, um diese vor Beschädigung, Korrosion und frühzeitiger Alterung zu schützen. Mit der Technologie der Mikroverkapselung erzeugen wir ganz neue Eigenschaftsprofile in Coatings.

Ihr Know-how steckt im Kern – unsere Expertise in der Kapselwand
Für smarte Funktionen werden aktive Substanzen eingesetzt, die verkapselt eine bessere Stabilität aufweisen und durch die geringe Größe unauffällig in Farben und Lacke eingearbeitet werden können. Koehler Innovative Solutions entwickelt stabile Mikrokapseln für Ihre Anwendung mit dem passenden Wandmaterial und Freisetzungsprofil.

Unsere Erfahrung in der Entwicklung und Produktion sichert Ihnen eine schnellere Markteinführung. Nutzen Sie unsere Expertise für Ihre innovativen Ideen.

Pigmente – mehr als nur dekorativ
Pigmente standen lange ausschließlich für die dekorativen Eigenschaften von Farben und Lacken. Heute erfüllen verkapselte und beschichtete Pigmente weit mehr Funktionen: Für die Fälschungssicherheit von Dokumenten wird z. B. die Lumineszenz bestimmter Pigmente genutzt, die in einer transparenten Kapsel geschützt ihre charakteristischen Eigenschaften bewahren. 

Katalysatoren – Reaktion auf Knopfdruck
In komplexen chemischen Mischungen kann ein frei vorliegender Katalysator unerwünschte Reaktionen auslösen und die Funktionen und Eigenschaften eines Coatings stören. Um seine Aktivität gezielt für die Reaktion zur Verfügung zu stellen, bietet sich die Verkapselung des Aktivstoffes in Mikrokapseln an. Zum definierten Zeitpunkt wird die Kapselwand mechanisch, durch Ultraschall oder Temperatur zerstört und gibt den eingeschlossenen Katalysator wieder frei.

Selbstheilende Polymere – schneller als die Korrosion
Verletzungen der schützenden Lackschicht äußern sich anfangs durch Mikrorisse, die sich unbehandelt schnell vergrößern und die Korrosion des Untergrundes durch Eindringen von Wasser oder Sauerstoff beschleunigen. Mikrokapseln mit flüssigen, nicht ausgehärteten Polymeren im Kern, werden in die Lackschicht eingebracht und stellen so ein Reservoir an vernetzbarem Aktivstoff zur Verfügung. Ein vorzeitiges Aushärten wird durch die schützende Kapselwand solange verhindert, bis die Kapsel durch Beschädigung des Lackes zerstört wird. Der Inhalt der Kapseln fließt aus und verteilt sich durch die Kapillarkräfte im entstandenen Riss. Der ebenfalls in der Schicht enthaltene Katalysator startet die Vernetzung des Polymers und die offenen Stellen werden wieder versiegelt.

Korrosionsindikatoren – früher anzeigen und Schlimmeres verhindern
Korrosion tritt nicht immer direkt für das Auge erkennbar auf. Nicht beachtet entsteht daraus schnell ein großer Schaden, der mitunter ein erhebliches Sicherheitsrisiko  mit sich bringt. Korrosionsindikatoren in der unteren Lackschicht, zeigen eine Schädigung frühzeitig an. Werden gleichzeitig geeignete Inhibitoren eingesetzt, kann eine weitere Oxidation direkt unterbunden werden. Solche Substanzen sind aber selten kompatibel mit den übrigen Bestandteilen der Schutzlacke. Eine dosierte Freisetzung dieser Stoffe aus Mikropartikeln verhindert unerwünschte Nebenreaktionen mit anderen Lackbestandteilen und sichert die Funktionalität der einzelnen Komponenten. 

Biozid – aber bitte mit Langzeitfreisetzung
Das Klima in Feucht- und Nassräumen begünstigt das mikrobielle Wachstum. In Fugenmassen eingearbeitete Biozide werden z. B. beim Duschen durch warmes, mit Tensiden angereichertes Wasser ausgewaschen und die antimikrobielle Wirkung geht nach kurzer Zeit verloren. Durch die Verkapselung der Biozide diffundiert der Wirkstoff dosiert und kontinuierlich durch die Kapselwand in die Dichtmasse. Die Menge an benötigtem Wirkstoff wird so bei gleichzeitig effektiver Abtötung der Keime reduziert.

Schmierstoffe – schmieren nach Bedarf
Gleit- und Schmiermittel reduzieren die Reibung zwischen zwei Flächen durch einen Lipidfilm. Die Anwendung von Schmierfett wird heute besonders im Bereich Automotive durch Gleitlacke ersetzt. Die Effizienz des Gleitlackes wird durch mikroverkapselte Schmiermittel deutlich verbessert, da die Schmierung nach Bedarf erfolgt. Erhöht sich die Reibung in der dünner werdenden Schmierschicht, werden Kapseln zerstört und ein Abreißen des Gleitfilms wird verhindert.

 

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Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen telefonisch unter +49 (0)7802 / 9209641


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