Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Biologically Controlled Morphology and Twinning in Guanine Crystals

Abstract

Guanine crystals are widely used in nature as components of multilayer reflectors. Guanine‐based reflective systems found in the copepod cuticle and in the mirror of the scallop eye are unique in that the multilayered reflectors are tiled to form a contiguous packed array. In the copepod cuticle, hexagonal crystals are closely packed to produce brilliant colors. In the scallop eye, square crystals are tiled to obtain an image‐forming reflecting mirror. The tiles are about 1 μm in size and 70 nm thick. According to analysis of their electron diffraction patterns, the hexagon and square tiles are not single crystals. Rather, each tile type is a composite of what appears to be three crystalline domains differently oriented and stacked onto one another, achieved through a twice‐repeated twinning about their ⟨011⟩ and ⟨021⟩ crystal axes, respectively. By these means, the monoclinic guanine crystal mimics higher symmetry hexagonal and tetragonal structures to achieve unique morphologies.

Guanignma: Die brillanten Farben des Ruderflusskrebses und der bilderzeugende reflektierende Spiegel im Auge der Jakobsmuschel sind beide auf guaninbasierte Mehrschichtreflektoren zurückzuführen. Beide Systeme bilden mosaikartige Anordnungen aus monoklinen Guaninkristallen, die biologisch zu symmetrischen sechseckigen oder quadratischen Kacheln angeordnet werden. Nach den Elektronenbeugungsmustern resultieren die Morphologien aus Kristallverzwillingungen.

Autoren:   Anna Hirsch, Benjamin A. Palmer, Nadav Elad, Dvir Gur, Steve Weiner, Lia Addadi, Leeor Kronik, Leslie Leiserowitz
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2017
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201704801
Erscheinungsdatum:   06.07.2017
Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Spiegel
  • Single
  • Hexagon
Mehr über Angewandte Chemie
  • News

    Arsen für die Elektronik

    Mit der Entdeckung von Graphen, einem Stoff aus einer einzelnen oder wenigen atomaren Kohlenstoffschichten, begann ein Boom – heute sind solche sogenannten zweidimensionalen Materialien nicht mehr auf Kohlenstoff beschränkt und heiße Kandidaten für vielerlei Anwendungen, vor allem in der Mi ... mehr

    Ein Regal für Ammoniak

    Reiner Ammoniak kann wegen seiner aggressiven Eigenschaften und Giftigkeit nur unter aufwändigen Vorkehrungen gehandhabt werden. Wissenschaftler aus Manchester, Großbritannien, haben nun entdeckt, dass die metallorganische Gerüstverbindung MFM-300(Al), die schädliches Stickstoffdioxid filte ... mehr

    Antibakterielles Polymer

    Künstliche Polymere können nur dann antibiotisch wirken, wenn ihr Grundgerüst sowohl wasserabweisende als auch wasserlösliche Regionen enthält. Diese etablierte Modellvorstellung stellt jetzt eine Arbeit von kanadischen Forschern auf den Kopf: In ihrer Publikation in der Zeitschrift Angewan ... mehr

Mehr über Wiley
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.