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Abstract

Der Rückgang der klassischen Energieressourcen und der Wunsch nach Reduktion des hohen CO2‐Ausstoßes bei der Energieproduktion sind Gründe dafür, dass die Frage nach der Energiespeicherung einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Energiespeichersysteme wie Superkondensatoren oder Batterien benötigen jedoch dringend neue funktionale Elektrodenmaterialen, um den immer weiter steigenden Bedarf an höherer Energie‐ und Leistungsdichte zu decken. Diese Herausforderungen können nur mithilfe der Nanotechnologie bewältigt werden. So müssen Synthesewege für Nanomaterialien mit verbesserten Eigenschaften gefunden werden. In diesem Kurzaufsatz erörtern wir Entwicklungen bei nanostrukturierten Elektroden für Pseudokondensatoren und fassen die drei wichtigsten Parameter zusammen, die für die Leistungsfähigkeit des Elektrodenmaterials entscheidend sind. Zusätzlich stellen wir eine Technik vor, wie diese Parameter für hohe Energie‐ und Leistungsdichten gleichzeitig optimiert werden können.

Porenstruktur, Leitfähigkeit und Kristallinität sind die drei Schlüsselparameter, die die Leistungsfähigkeit von nanostrukturierten Elektroden für Pseudokondensatoren festlegen. Sie bestimmen die Nutzung des Elektrodenmaterials, insbesondere bei hoher Leistungsdichte. Künftige Fertigungstechniken sollten alle drei Parameter gleichzeitig einbeziehen und auch auf den industriellen Maßstab übertragbar sein.

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Autoren:   Qi Lu, Jingguang G. Chen, John Q Xiao
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2013
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201203201
Erscheinungsdatum:   10.01.2013

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