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Experimente mit Erdalkalimetallen

Abstract

Reaktionen der Erdalkalimetalle Magnesium, Calcium, Strontium und Barium mit Wasser, Phenolphthaleinlösung, verdünntem Rotkohlsaft, verdünnter Salzsäure oder flüssigem Ammoniak eignen sich, um die Zunahme der Reaktivität innerhalb dieser Gruppe von Metallen mit zunehmender Ordnungszahl zu veranschaulichen. Bezieht man die Alkalimetalle Lithium und Natrium mit ein, so kann die Reaktivität von sechs s‐Block‐Elementen des Periodensystems im Reagenzglas mit kleinen Substanzmengen gezeigt werden.

Reactions of the alkaline earth metals magnesium, calcium, strontium, and barium with water, phenolphthalein solution, diluted extract of red cabbage, diluted hydrochloric acid, or ammonia are well suited for a demonstration of the increase in reactivity within this group of metals with increasing atomic number. If the alkali metals lithium and sodium are included, the reactivity of six s‐block elements can be demonstrated in test tubes with small amounts of chemicals.

Erdalkalimetalle bieten sich für den experimentellen Schulunterricht an, um die Reaktivitätssteigerung innerhalb dieser Gruppe von Elementen aufzuzeigen. In der Vergangenheit konnte dies in der Gruppe der Alkalimetalle anhand der Auflösung von Lithium, Natrium und Kalium in Wasser eindrucksvoll demonstriert werden. Da aufgrund der Sicherheitsrisiken bei Lagerung und Handhabung ein Verzicht auf Kalium notwendig ist, sind für diesen Versuch nur noch zwei Vertreter der Alkalimetalle verwendbar. Die vorliegende Arbeit beschreibt analoge Reaktionen der Erdalkalimetalle Magnesium, Calcium, Strontium und Barium mit Wasser, wässriger Phenolphthalein‐Lösung, verdünntem Rotkohlsaft, verdünnter Salzsäure und mit flüssigem Ammoniak.

Autoren:   Frauke Schimmele, Christiane Kaiser, Susanne Pitsch, Helmut Sitzmann
Journal:   Chemie in unserer Zeit
Jahrgang:   2016
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ciuz.201600709
Erscheinungsdatum:   14.04.2016
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