Bei der Partikelgrößenanalyse wird eine große Anzahl von Techniken eingesetzt, wobei die populärste vielleicht die Siebung ist. Sieben ist eine relativ einfache Methode, trotz der Tatsache, dass verschiedene instrumentelle Vorgehensweisen genutzt werden können. Die größten Vorteile der Siebung sind die kostengünstigen Geräte und die Tatsache, dass diverse Anteile der Original-Probe für den weiteren Gerbrauch aufbereitet werden können. Jedoch ist die Siebung sehr zeitaufwendig und liefert nur für eine begrenzte Anzahl von Partikelgrößen Resultate. Typischerweise variieren die Ergebnisse von Siebungen aufgrund verschiedener Faktoren: Die Methode wie das Sieb bewegt wird, die Zeitspanne der Siebung, die Anzahl der Partikel auf den Sieben und einige physikalische Eigenschaften wie z.B. die Form oder das Adhäsionsverhalten der Probe. Zudem, kann die tatsächliche Größe der Maschenweiten der Siebe große Abweichungen von der Nominal-Größe aufweisen mehr