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Brandfördernde Stoffe



 

Stoffe, die eine Verbrennung unterstützen, aber selbst nicht brennbar sind, werden als brandfördernd eingestuft.

Beispiele: Sauerstoff, sauerstoffreiche Salze wie Kaliumchlorat, Peroxide, Fluor

Die Wirkung beruht darauf, dass jede Verbrennung eine Reaktion eines Brennstoffes mit Sauerstoff ist. Dementsprechend unterstützen Sauerstoff oder sauerstoffreiche Verbindungen eine Verbrennung, indem sie den Reaktionspartner für den Brennstoff liefern. Für Fluor gilt vergleichbares.

Versucht man dagegen den brandfördernden Stoff, etwa mit einem Funken, zu entzünden, findet keine Reaktion statt, da diese Stoffe nicht mit Sauerstoff reagieren.

Siehe auch: Gefahrstoff

Quellen

  • Deutschland: ChemPrüfV § 2 Abs. 4
 
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