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Calaverit



Calaverit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus AuTe2
Mineralklasse Sulfide u. Sulfosalze; Metall:Schwefel, Selen, Tellur < 1:1
II/D.16-40 (nach Strunz)
2.12.13.2 (nach Dana)
Kristallsystem (monoklin), Aperiodischer Kristall
Kristallklasse (monoklin-prismatisch \ 2/m)
Farbe messingelb bis silberweiß
Strichfarbe graugelb
Mohshärte 2,5 bis 3
Dichte (g/cm³) 9,3
Glanz Metallglanz
Transparenz undurchsichtig
Bruch uneben bis muschelig
Spaltbarkeit keine
Habitus kurze, prismatische, blättrige, gestreifte Kristalle; körnige, massige Aggregate
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Calaverit ist ein eher selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Sulfide und Sulfosalze mit dem Mengenverhältnis Metall:Tellur < 1:1.

Nach der klassischen Mineralogie kristallisiert Calaverit im monoklinen Kristallsystem. Allerdings wurde 1931 entdeckt, dass sich seine Kristallflächen nicht mit ganzen Zahlen nach dem Gesetz der rationalen Indizes von René-Just Haüy (siehe auch Millersche Indizes) beschreiben lässt. Calverit gehört damit zu den Aperiodischen Kristallen. Die kurzen, prismatischen bis blättrigen und längsgestreiften Kristalle sind von messinggelber bis silberweißer Farbe und metallischem Glanz.

Calaverit enthält im Durchschnitt 56,4% Tellur, 43.6% Gold und 1% Silber.

Benannt wurde Calaverit nach dem Vorkommen im County Calavares (Kalifornien, Vereinigte Staaten).

Inhaltsverzeichnis

Bildung und Fundorte

Calaverit bildet sich hydrothermal in goldhaltigen Gängen.

Fundorte sind unter anderem Kirkland Lake/Ontario in Kanada, sowie Mother Lode/Kalifornien und Cripple Creek/Colorado in den USA.

Verwendung

Calaverit ist ein unbedeutendes Erz zur Gewinnung von Gold.

Siehe auch

Systematik der Minerale, Liste der Minerale, Portal:Geowissenschaften

Literatur

  • Edition Dörfler: Mineralien Enzyklopädie, Nebel Verlag, ISBN 3-89555-076-0
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Calaverit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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