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Giulio Natta



Giulio Natta (* 26. Februar 1903 in Imperia; † 2. Mai 1979 in Bergamo) war ein italienischer Chemiker. Er entdeckte die stereospezifische Polymerisation von Olefinen und Ethinverbindungen sowie die asymmetrische Synthese optisch aktiver Polymere (bei ihnen sind sämtliche Seitenketten regelmäßig und in einer Ebene verteilt), wofür er mit Karl Ziegler im Jahre 1963 den Nobelpreis für Chemie erhielt.

Die Ziegler-Natta-Katalysatoren sind nach diesen Nobelpreisträgern benannt, es sind Metallkomplexkatalysatoren, die bei der Reduktion von bestimmten Übergangsmetallverbindungen (wie Titan(III)-chlorid) mit geeigneten metallorganischen Verbindungen (beispielsweise Diethylaluminiumchlorid) entstehen und die eine stereospezifische Polymerisation von Olefinen bei Normaldruck erzwingen.

Giulio Natta war 1933 bis 1935 Professor für Chemie an der Universität Pavia, 1936 bis 1938 Direktor des Instituts für industrielle Chemie am Polytechnikum in Turin, ab 1938 Direktor des Instituts für industrielle Chemie am Polytechnikum in Mailand.

 
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