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Glucuronsäure



Strukturformel

Strukturformel der α-D-Glucuronsäure: (a) Haworth-, (b) Sessel-, (c) Stereo- und (d) Fischer-Projektion
Allgemeines
Name Glucuronsäure
Andere Namen

3,4,5,6-Tetrahydroxytetrahydropyran-2- carboxylsäure

Summenformel C6H10O7
CAS-Nummer 576-37-4
6556-12-3 (D-Glucuronsäure) [1]
Kurzbeschreibung farbloses, kristallines Pulver
Eigenschaften
Molare Masse 194,139 g·mol−1
Aggregatzustand kristallines Pulver
Schmelzpunkt 158–162 °C [2]
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung [2]
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26-37/39
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Glucuronsäure (bzw. Glucuronat) findet sich in pflanzlichen und tierischen Organismen und ist die Uronsäure der Glucose, von der sie sich durch die Oxidationsstufe am sechsten Kohlenstoff unterscheidet, wo eine Carboxylgruppe statt einer Hydroxymethylgruppe vorliegt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Im Stoffwechsel dient die Substanz der Entgiftung (Phase II der Biotransformation): Gift- und Arzneistoffe oder auch Steroidhormone wie das Östrogen werden durch Verbindung mit Glucuronsäure (Glucuronidierung) wasserlöslich gemacht; diese Konjugate können dann leichter ausgeschieden werden.

Die Säure löst sich in Wasser und Alkohol, ihr Schmelzpunkt liegt bei 165 °C. In der kristallinen Form zeigt sich Mutarotation.

Quellen

  1. Gefahrstoffdatenbank der Länder: http://www.gefahrstoff-info.de/. 18. Jun. 2007
  2. a b Herstellerangaben der Firma Acros Organics, 11. Jul. 2007
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Glucuronsäure aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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