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Glycokonjugate



Glycokonjugate (griechisch γλυκυς (glykys) süß, und lat. conjugare, verbinden) ist die Bezeichnung einer Stoffklasse makromolekularer chemischer Verbindungen, die aus Kohlenhydrat-Bausteinen (Sacchariden) und Proteinen (Eiweißen) bestehen. Sie werden daher auch als proteingebundene komplexe Kohlenhydrate bezeichnet.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die wichtigsten Glycokonjugate sind die Glycoproteine, die im Organismus verschiedenste Funktionen erfüllen. Meist dienen sie als Bestandteile (Strukturproteine) von Zellmembranen und Bindegeweben (Proteoglykane).

Teilweise wird der Begriff auch allgemein für die Klasse von oligomeren und polymeren Verbindungen mit Kohlenhydrat-Anteil verwendet und dient als Oberkategorie für Polysaccharide, Glycoproteine und Glycolipide.

 
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