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Heinrich Otto Wieland



  Heinrich Otto Wieland (* 4. Juni 1877 in Pforzheim; † 5. August 1957 in München) war ein deutscher Chemiker.

Leben und Werk

Nach dem Studium der Chemie wurde Wieland zum Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und später an der Technischen Universität München berufen. Er arbeitete überwiegend im Forschungsbereich der organischen Stickstoffverbindungen. Ab 1939 fanden einige so genannte Halbjuden als „Gäste des Geheimrates“ Aufnahme in seinen Arbeitskreis. Darunter auch Hans Conrad Leipelt, zu dessen Entlastung er vor Gericht aussagte.

1917/18 leitete Wieland die Abteilung für Kampfstoffsynthese an Fritz Habers Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem, wo er Kampfstoffe wie Lost und die sogenannten »Maskenbrecher« entwickelte.

Ehrungen

Wieland erhielt 1927 den Nobelpreis für Chemiefür seine Forschungen über die Zusammensetzung der Gallensäure und verwandter Substanzen“. Außerdem war er Ritter des Ordens Pour le mérite und Träger des Bundesverdienstkreuzes. Nach ihm sind in seiner Heimatstadt eine Straße und eine Schule benannt.

 
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