Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Membranprotein



Ein Membranprotein ist ein in die Lipidschicht einer Biomembran eingelagertes oder dieser aufgelagertes Protein. Oftmals sind diese Proteine globulär, das heißt, sie haben eine klobige, annähernd kugelförmige Gestalt. Sie können als Transmembranproteine die Doppellipidschicht der Zellmembran vollständig durchziehen und auch eine Art Tunnel bilden. Membranproteine übernehmen meist wichtige physiologische Aufgaben, z. B. als Zelladhäsionsmoleküle, Translokasen oder Rezeptoren von Signalwegen.

Beispiele sind Porine (z. B. Aquaporine, wichtig für den Wasser- und Energiehaushalt) und Lichtrezeptoren wie Bakteriorhodopsin.

Funktionen:

  1. Transport
  2. Enzymaktivität
  3. Signalübertragung
  4. Zellverbindung
  5. Zell-Zell-Erkennung
  6. Verankerung am Cytoskelett und extrazellulärer Matrix

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Membranprotein aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.