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Forschungsverbund Biopolymere startet
01.07.2009: Koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP
startet zum 1. Juli ein Forschungsverbund mit insgesamt 14
Teilprojekten, um die stoffliche Nutzung von Biomasse in Form von
Biopolymeren weiter voranzubringen. Die Projekte werden vom
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
(BMELV) über dessen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende
Rohstoffe (FNR), gefördert.
Kunststoffe spielen in unserem Leben eine gewichtige Rolle. Daran wird
auch die absehbare Verknappung von Erdöl nichts ändern, allerdings
gewinnen biogene Rohstoffe für ihre Herstellung künftig weiter an
Bedeutung.
Der jetzt beginnende Forschungsverbund Biopolymere umfasst die
Entwicklung, Optimierung und Verarbeitung natürlicher Basispolymere. Das
Konzept zielt auf eine höhere Wertschöpfung aus Reststoffen - bzw.
Nebenströmen der Agrarproduktion, Zellstoffherstellung und anderer
Verarbeitungsprozesse. Mittels innovativer Verfahren sollen synthetische
Polymere in Verpackungsmitteln und Schäumen substituiert werden sowie
Polymer- und Faseradditive mit gefragten Materialeigenschaften
geschaffen werden.
Die Projekte lassen sich den drei Innovationsfeldern duroplastische
Biopolymere, thermoplastische Biopolymere und Spezial-Biopolymere
zuordnen. Ergebnisse sollen bis Mitte 2012 vorliegen.
Der Forschungsverbund Biopolymere vereint 14 Teilprojekten, an dem drei
Forschungseinrichtungen und 15 Industriepartner beteiligt sind. Das
BMELV unterstützt den Verbund in den kommenden drei Jahren mit rund 2,6
Mio. Euro.
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