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16.07.2009: Im Oktober starten an der Johannes Kepler Universität Linz (Österreich) mit Unterstützung der OMV und Borealis, die für den Auf- und Ausbau der für das Kunststofftechnikstudiums notwendigen vier Institute EUR 3 Million zur Verfügung gestellt haben, die ersten Studiengänge im Bereich Kunststofftechnik.

Ab dem Wintersemester 2009/10 wird erstmals das Bachelorstudium Kunststofftechnik sowie das Masterstudium Wirtschaftsingenieurwesen in Kunststofftechnik angeboten. Das Masterstudium Kunststofftechnik folgt im Oktober 2010. Beide Masterstudiengänge werden in englischer Sprache angeboten. Die Disziplinen Kunststofftechnik, Polymer-Chemie und Mechatronik stellen die drei Grundpfeiler des neuen Studiums dar.

Das neue Kunststofftechnik-Studium soll den Bedarf der Kunststoffindustrie nach hochqualifizierten Fachkräften in Österreich aber auch international abdecken und der wird in den nächsten Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum prognostiziert. Vor allem Absolventen mit Kenntnissen der Materialwissenschaften, insbesondere im Bereich Kunststoff, kombiniert mit Maschinenbaukenntnissen, werden benötigt.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt die JKU parallel zum neuen Studium auf die Interdisziplinarität verschiedener Fachrichtungen: Polymerchemie, Mechatronik, Maschinenbau, Materialwissenschaften sowie Kunststofftechnik. Ebenso ist die Kombination von wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Kenntnissen gefragt. So wird die Johannes Kepler Universität in Zukunft auch einen Wirtschaftsingenieur mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnik ausbilden.

„Mit dem neuen Studium der Kunststofftechnik kann die JKU in Linz nun die Anforderungen der Industrie nach exzellent ausgebildeten Fachkräften und Forschern, die wir zum weiteren Wachstum in unserer Branche so dringend benötigen, erfüllen“, sagt Dr. Alfred Stern, Borealis Vice President Innovation & Technology. „Gleichzeitig bietet sich für uns mit der Etablierung des neuen Kunststofftechnikstudiums die Möglichkeit im Rahmen entsprechender Forschungskooperationen noch enger als bisher mit der JKU zusammenzuarbeiten.“

Borealis baut derzeit in Linz sein internationales Innovation Headquarters aus. Von hier aus werden ab Herbst 2009 die weltweiten Forschungsaktivitäten des Kunststoffkonzerns gesteuert.

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