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Air Products beliefert neue Massenproduktion von Photovoltaik-Modulen in Taiwan mit Gasen
03.08.2009: Auch die sich schnell entwickelnden Tigerstaaten Süd-Ostasiens sind von der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise betroffen. Das wirkt sich nicht nur auf die Wirtschaftsleistung, sondern auch auf den Energieverbrauch aus. Beispiel Taiwan: Nach Angaben des landeseigenen Bureau of Energy ging alleine im Januar 2009 der Gesamtverbrauch des Landes um 5,5 Prozent zurück. Allerdings prognostiziert die dem Wirtschaftsministerium unterstellte Kommission längerfristig wieder einen konstanten Anstieg. So soll der Energiebedarfs Taiwans um rund zwei Prozent pro Jahr bis 2020 zunehmen, der Gesamtverbrauch von erneuerbaren Energien sogar um durchschnittlich zwölf Prozent pro Jahr. Dass die Weichen in der dafür notwendigen Massenproduktion von Solartechnik jetzt bereits gestellt werden, verdeutlicht ein neues Abkommen von Air Products mit dem taiwanesischen Photovoltaik-Produzenten Green Energy Technology (GET). Seit Februar liefert der Industriegaseproduzent Stickstoff und Siliziumwasserstoff in das GET-Werk in Taoyuan und stellt zudem das technische Equipment für die Gasversorgung zur Verfügung. GET benötigt die Gase, um großformatigen Dünnschicht-Photovoltaikmodulen herzustellen. Die Planungen von GET sind dabei ambitioniert: Im ersten Quartal 2009 soll die Gesamtkapazität der in Taoyuan produzierten Photovoltaik-Module bereits 30 Megawatt (MW) betragen und im 4. Quartal bis zu 50 MW erreichen.
Die Technik und Produktion der Dünnschicht-Module, die das Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandeln, ähnelt derjenigen von TFT-LCD Flachbildschirmen für Computer oder Fernsehgeräte.
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