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01.09.2009: Finanzkrise oder nicht: Die Erdölvorräte gehen allmählich zur Neige. Deshalb sucht die Ölindustrie nach neuen Ideen und stellt große Fördersummen bereit, um grundlegende physikalische Prozesse zu erforschen, die bei der Erdölgewinnung eine Rolle spielen.
Erdöllagerstätten bestehen meist aus porösen Gesteinsschichten, zum Beispiel früheren Flußdeltas, die später abgesackt sind und zu Sandstein verfestigt wurden. Diese Gesteinsporen sind noch immer durchsetzt von dem Wasser, das dort einmal geflossen ist, ebenso von den Resten der Organismen, die dort gelebt haben. Diese sind inzwischen unter dem Druck, der in der Tiefe herrscht, zu Erdöl geworden, das sich im Laufe der Jahrmillionen als 'Fettaugen' an den höchsten Stellen der meist stark aufgefalteten Gesteinsschichten gesammelt hat. Diese Fettaugen bilden die Rohöllagerstätten, aus denen wir heute unser Heizöl und Benzin, aber auch den Rohstoff für viele High-Tech-Materialien beziehen.
Bei der Ölförderung kommt aber nicht nur das Rohöl, sondern auch das Porenwasser zum Vorschein: Zirka 40 Prozent des Öls verbleibt im Gestein. Wissenschaftler haben das gemeinsame Fließen von Wasser und Öl im porösen Stein bislang nur sehr wenig verstanden. So ist beispielsweise noch unklar, ob und wie man die Fördertechnik verbessern könnte. Grundlagenforschung ist also an dieser Stelle von Nöten, nicht nur für die Ölgewinnung, sondern auch für mögliche spätere Verwendungen der Ölfelder, etwa als Massenspeicher für Kohlendioxid. Denn in dem Porenwasser der Gesteinsschichten könnte man ein Vielfaches des Kohlendioxids lösen, das durch Verbrennung des dort geförderten Öls entsteht. Weil es sich nicht nur im Wasser löst, sondern unter geeigneten Bedingungen sogar durch Fällung zu Kalkstein wird, würde es nie wieder 'herauszischen' können.
Für dieses Forschungs-Großprojekt sind Wissenschaftler des Erdöl-Konzerns BP um die Welt gereist und haben an den führenden Forschungsstätten nach geeigneten Partnern gesucht. Drei Forschergruppen haben sie nun ausgewählt, von denen jede eine Million Dollar jährlich für Grundlagenforschungsprojekte zur Verfügung gestellt bekommt. Das Projekt ist auf zweimal fünf Jahre angesetzt. Eine der Gruppen ist die Abteilung "Dynamik komplexer Fluide" unter Leitung von Stephan Herminghaus am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, Göttingen. Dort werden nun ab 1. September zehn weitere Wissenschaftler beschäftigt werden können, die sich mit der Dynamik mehrkomponentiger Flüssigkeiten, zum Beispiel Emulsionen, in geometrisch komplexer Umgebung befassen werden. Hierbei wird es wesentlich um Fragen gehen, die mit der Benetzung und der Flussdynamik in mikroskopischen Kanalsystemen aus unterschiedlichem Wandmaterial zu tun haben.
Das Team um Stephan Herminghaus wird eng mit Wissenschaftlern der Universitäten in Göttingen, Saarbrücken und Santa Barbara (USA) kooperieren, ebenso mit den beiden anderen ausgewählten Gruppen, die in Twente (Niederlande) und Kopenhagen (Dänemark) angesiedelt sind. Ferner wird es einen intensiven Datenaustausch mit den Wissenschaftlern der Forschungslabors von BP geben.
Trifft ein intensiver Laserpuls auf ein Atom, kommt Bewegung in den Mikrokosmos. Nicht selten wird dann ein Elektron aus dem Atom herausgeschleudert und dieses ionisiert. Manchmal passiert aber auch noch mehr: nämlich eine so genannte Doppelionisation. Dann löst das Licht nicht nur ein sond ... mehr
In chemischen Produktionsstätten gibt es nun ein Geheimnis weniger. Seit Jahrzehnten produziert die Industrie im großen Stil Methanol aus einem Gemisch von Kohlendioxid und Kohlenmonoxid sowie Wasserstoff. Ein internationales Team um Chemiker des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesells ... mehr
Physikalische Phänomene kann man auch in der Küchenspüle beobachten: Trifft ein Wasserstrahl auf dem Spülenboden auf, so fließt das Wasser um den Punkt herum, an dem es auftrifft, zunächst schnell ab. In einem bestimmten Abstand steigt der Wasserpegel jedoch sprunghaft an, weil sich die Fli ... mehr
Max-Planck-Institute betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. Die Max-Planck-Gesellschaft greift insbesondere neue, besonders innovative Forschungsrichtungen auf, die an den Universitäten in Deutschland noch keinen od ... mehr
(dpa) Über ein Jahr nach der schwersten Ölpest im Golf von Mexiko verlangt der britische Ölkonzern BP vom Eröldienstleister Halliburton 20 Miliarden Dollar (rund 15,4 Milliarden Euro) Schadensersatz. Das berichtete die Wirtschaftsagentur Bloomberg unter Berufung auf gerichtlicher Unterlagen ... mehr
ABB hat mit BP Norwegen einen dreijährigen Rahmenvertrag über 33 Mio. US-Dollar geschlossen, der die Instandhaltung, Umrüstung und Betreuung der Sicherheits- und Automationssysteme aller Ölförderungsanlagen vorsieht, die BP auf dem norwegischen Festlandsockel betreibt. Der im dritten Quarta ... mehr
(dpa-AFX) Knapp eineinhalb Jahre nach der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko haben US-Behörden dem britischen Konzern BP in einem Untersuchungsbericht die Hauptschuld an der Katastrophe zugewiesen. Aber auch andere, wie das Schweizer Unternehmen Transocean und die US-Firma Halliburton, ... mehr
BP zählt zu den umsatzstärksten
Unternehmen in Deutschland und
ist führend im inländischen Tankstellen-
und Schmierstoffmarkt.
Das Leistungsspektrum der BP
Gruppe reicht von der Förderung
und Verarbeitung von Öl und Gas,
über den Vertrieb von Mineralöl-
produkten bis hin zur E ... mehr
BP ist einer der weltgrößten Energiekonzerne und ist in über 100 Ländern auf sechs Kontinenten tätig. Zu den Hauptaktivitäten des Konzerns gehören die Gewinnung und Produktion von Öl und Gas, die Verarbeitung, Herstellung und der Vertrieb von Öl- und petrochemischen Produkten sowie der Tran ... mehr
Der Standort in Gelsenkirchen-Scholven bildet mit dem Standort in Horst eine Verbundraffinerie. Die Raffinerieteile sind über ein Pipelinesystem miteinander verbunden. Neben der Mineralölverarbeitung, die an beiden Standorten stattfindet, betreibt die BP Refining & Petrochemicals GmbH in Sc ... mehr
Heute gehört BP zu den größten Öl- und Petrochemieunterneh-
men der Welt. Diese Spitzenposition haben wir durch die kontinu-
ierliche Erweiterung unserer Aktivitäten und den Zusammenschluss mit anderen Unter-
nehmen rund um die Welt erreicht. mehr