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20.10.2009: Maureen Moos heißt die Bronzemedaillengewinnerin des diesjährigen „Grand Prix
Chimique“. Die 21-jährige Chemielaborantin aus dem Industriepark Höchst setzte
sich vom 4. bis 9. Oktober im Baden-Württembergischen Ellwangen gegen eine
starke internationale Konkurrenz durch und musste sich nur den beiden
Mitbewerbern aus Österreich geschlagen geben. Zuvor hatte sie vor den Augen
der Juroren aus elf Nationen zwei komplexe chemische Laboraufgaben gelöst und
sich mit mehr als 17 Punkten mit großem Abstand vor dem Nächstplatzierten
positioniert. Der „Grand Prix Chimique“, der internationale Wettbewerb für
Laborberufe der Chemie, findet seit 1991 im Abstand von zwei Jahren jeweils in
einem anderen europäischen Land statt.
Für Laien nur schwer erfassbar liest sich die Aufgabenstellung des diesjährigen
Wettbewerbes: Die Herstellung und Charakterisierung von Chlorcyclohexan und
die Bestimmung von Paracetamol und Caliumcarbonat durch UV/Vis-
Spektroskopie und komplexometrische Titration. Nachwuchstalent Moos, die seit
2007 ihre Ausbildung bei Sanofi-Aventis und dem Bildungsdienstleister Provadis im
Industriepark Höchst absolviert, hatte jedoch mit dem Verständnis offensichtlich
keine Probleme. „Ich hatte zwar teilweise kein so gutes Gefühl, nachdem ich fertig
war, weil die Aufgaben wirklich schwierig waren“, sagte Moos nach der
Preisverleihung. „Umso mehr habe ich mich dann aber über meinen dritten Platz gefreut, vor allem als ich erfahren habe, dass ich bei einer der Aufgaben die Beste
war.“ Auch ihr Ausbilder, Frank Dauenhauer von Provadis, ist mit seiner Schülerin
sichtlich zufrieden: „Provadis bildet gemeinsam mit den Unternehmen im
Industriepark Höchst jedes Jahr rund 500 Auszubildende aus. Maureen ist ein
lebender Beweis dafür, dass diese Partnerschaft sowohl für die Unternehmen als
auch für deren Nachwuchs ein Gewinn ist.“
Vom 4. bis zum 9. Oktober ermittelten die Auszubildenden der chemischen
Laborberufe in Ellwangen bereits zum zehnten Mal ihre Meister. Insgesamt 21
Laboranten aus elf Ländern stellten sich diesmal im Gastgeberland Deutschland
der Herausforderung. Ein Großteil der Teilnehmer musste sich zuvor in nationalen
Qualifikationsrunden gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Land durchsetzen.
Bei dieser Länderqualifikation belegte Maureen Moos bereits den ersten Platz.
Jeweils zwei Kandidaten pro Land kamen in den Endentscheid des „Grand Prix
Chimique“.
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