Um alle Funktionen dieser Seite zu nutzen, aktivieren Sie bitte die Cookies in Ihrem Browser.
my.chemie.de
Mit einem my.chemie.de-Account haben Sie immer alles im Überblick - und können sich Ihre eigene Website und Ihren individuellen Newsletter konfigurieren.
- Meine Merkliste
- Meine gespeicherte Suche
- Meine gespeicherten Themen
- Meine Newsletter
IG BCE gegen Nullrunde bei Chemietarifen
24.11.2009: (dpa) Mit einer Doppelforderung nach höheren Gehältern bei gleichzeitiger Sicherung der Arbeitsplätze geht die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) in die kommende Tarifrunde der Chemieindustrie. Zusätzlich verlangte der Gewerkschaftsvorstand am Montag in Hannover gute Berufsperspektiven für die Auszubildenden. Eine Prozentzahl zu den Entgeltsteigerungen soll erst nach weiteren Beratungen in den regionalen Tarifkommissionen beschlossen werden.
Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) reagierte in Wiesbaden abweisend auf die Forderungen. In der Tarifrunde werde es ausschließlich um die Folgen der Finanz-und Wirtschaftskrise gehen, wobei es einen Vollkaskoschutz gegen Entlassungen nicht geben könne, erklärte BAVC-Hauptgeschäftsführer Hans Paul Frey. Zusätzliche Belastungen dürfe es für die Unternehmen angesichts niedriger Auslastung und hoher Steigerung der Lohnstückkosten nicht geben. Für Entgeltsteigerungen gebe es keinen Spielraum. Die Arbeitgeber stellten auch die zusätzlichen tariflichen Leistungen für Kurzarbeiter in Frage. Die Zuschussregelung müsse überprüft werden.
Die Gewerkschaft betonte hingegen den Anteil der Arbeitnehmer, die mit Kurzarbeit und Nutzung der tariflichen Öffnungsklauseln einen hohen Beitrag zur Bewältigung der Krise geleistet hätten. Eine Steigerung der Kaufkraft der Arbeitnehmer sei auch volkswirtschaftlich sinnvoll, begründete der Vorstand seine Forderungsempfehlung, die nun in den Regionen beraten werden soll. «Eine Nullrunde wird es mit uns nicht geben», heißt es in dem Papier.
Die Chemietarifverträge gelten laut IG BCE für rund 550.000 Beschäftigte in den elf Tarifregionen. Die Verträge enden zwischen Ende März und Ende Mai. Der Verhandlungsauftakt ist für das Frühjahr vorgesehen, aber noch nicht terminiert.
Merkliste
Hier setzen Sie die nebenstehende News auf Ihre persönliche Merkliste
- 1Zweistufiges Chemie-Tarifpaket für 25 Monate:
- 2Aktuelle Gehaltsdaten in Chemie und Pharma auf einen Blick
- 3Gewaltige Explosion im Chemiepark Marl im Ruhrgebiet
- 4Fachkräftemangel hat Chemie erreicht
- 54,1 Prozent Tariferhöhung in der Chemieindustrie
- 6IG BCE will sechs Prozent mehr Geld für Chemiebeschäftigte
- 7Prof. Dr. Dr. Thomas Olbricht neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wella AG
- 8Braskem setzt seine weltweite Expansion fort
- 9M+W Zander ab 1. Januar 2010 mit neuem Namen
- 10Knoll AG: Pharma-Geschäft für 6,9 Milliarden Dollar veräußert
- In der RWTH wird umweltfreundlich geschmiert - - Hochschul-Institute entwickeln im Sonderforschungsbereich Alternativen zu umweltbelastenden Schmierstoffen
- Gummiherstellung wird umweltfreundlicher: Dresdner Forscher revolutionieren die Rezeptur für Gummi -
- ThyssenKrupp: Hans Fischer neuer Vorsitzender des Bereichsvorstandes der Business Area Steel Americas -
- ALTANA: Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen Annahme des neuen, verbesserten SKion-Angebots -
- "Fingerabdrücke" geben Auskunft über Bruchverhalten von Gummiwerkstoffen - - Dresdner Forscher betreten Neuland in der Bruchmechanik
