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12.02.2010: Die BASF hat am 10. Februar 2010 mit der Grundsteinlegung den Bau ihrer neuen Anlage für Natriummethylat im brasilianischen Guaratinguetá, dem größten BASF Standort in Südamerika, begonnen. Die Anlage mit einer jährlichen Kapazität von 60.000 Tonnen soll vornehmlich den regionalen Markt bedienen. Dies ist die zweite Anlage der BASF für Natriummethylat neben einer bestehenden Anlage in Ludwigshafen. Die BASF investiert in die Errichtung der Anlage einen Betrag im unteren zweistelligen Millionenbereich (Euro).
Natriummethylat ist ein effizienter und zuverlässiger Katalysator für die Produktion von Biodiesel. In den vergangenen Jahren hat sich Biodiesel zu einer wichtigen und zunehmend bedeutenden Alternative für Dieselkraftstoffe entwickelt und entspricht den Anforderungen von Motorenherstellern an qualitativ hochwertige Kraftstoffe.
„Mit dem Bau unserer Natriummethylat-Anlage wollen wir unsere starke Position weiter ausbauen, damit wir die Anforderungen unserer Kunden im schnell wachsenden Biodieselmarkt in Südamerika auch in Zukunft erfüllen können“, so Stefano Pigozzi, Leiter des Unternehmensbereichs Anorganika der BASF.
Die BASF schätzt, dass bis 2015 etwa 15 Prozent der jährlichen weltweiten Nachfrage nach Biodiesel, die ca. 30 Millionen Tonnen beträgt, aus Südamerika kommen wird.
„Diese Entwicklung und die Investition in die neue Anlage zeigen die Bedeutung von Biodiesel und auch das Engagement der BASF in diesem Markt und in dieser Region. Der Standort Guaratinguetá ermöglicht Synergien mit bestehenden Anlagen und Versorgungsbetrieben und bietet darüber hinaus auch logistische Vorteile für unsere Kunden“, ergänzte Dr. Rolf-Dieter Acker, Leiter des BASF Regionalbereichs Südamerika.
Die Anlage soll den Betrieb gegen Ende des Jahres 2011 aufnehmen.
Gemäß der Gesetzgebung in Brasilien und Argentinien muss Kraftstoff ab 2010 fünf Prozent Biodiesel enthalten. Einige andere südamerikanische Länder haben ähnliche Gesetze verabschiedet.
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