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24.02.2010: Wässrige Suspensionen von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT), die einzelne Röhrchen enthalten, bieten interessante Perspektiven für eine Reihe neuer Anwendungen, die von der elektrischen bzw. der Wärmeleitfähigkeit abhängig sind. Dies gilt vor allem für Multifilamentgarne, die mit solchen CNT-Dispersionen beschichtet sind. Ein interessantes Beispiel ist eine neuartige, als Heizung fungierende Matte, die durch Verwebung leitfähiger CNTEC® Garne von Kuraray Living Co., Ltd. hergestellt wird. Aufgrund seiner hervorragenden Leitfähigkeit sorgt dieses Gewebe auf der gesamten Oberfläche für eine gleichmäßige Wärmeerzeugung und gilt als die wohl erste kommerzielle Anwendung von Baytubes® Kohlenstoff-Nanoröhrchen von Bayer MaterialScience auf dem japanischen Markt.
Bei ihrer Herstellung bilden CNT üblicherweise große und stabile Agglomerate, bei denen die Röhrchen eng miteinander verknäult sind. Das Aufbrechen solcher Bündel in einzelne Röhrchen, die ein Höchstmaß an elektrischer und Wärmeleitfähigkeit aufweisen, stellte bislang eine Herausforderung dar. Dank einer neuen Dispergiertechnologie, bei der ein von Prof. Dr. Bunshi Fugetsu von der Universität Hokkaido entwickeltes und patentiertes zwitterionisches Tensid verwendet wird, ist es jetzt möglich, stabile wässrige Suspensionen mit einzelnen CNT in industriellen Mengen herzustellen. Dabei kommt auch eine einzigartige Methode zum zerstörungsfreien Aufbrechen von CNT-Agglomeraten zum Einsatz, die von der Inoac Technical Center Co., Ltd. entwickelt wurde. Die Produkte weisen eine stabile und homogene Leitfähigkeit sowie eine Langlebigkeit auf, die mühelos die für industrielle Produkte erforderliche Lebensdauer abdeckt. Durch Kombination dieser Technologien ist es nun möglich, Baytubes® Agglomerate effizient und dauerhaft zu entwirren.
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