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01.03.2010: Die BASF hat in der weltweiten Wirtschaftskrise Stärke bewiesen und sich mit schnellem und entschlossenem Handeln Freiräume für die aktive Zukunftsgestaltung geschaffen: Mit der erfolgreichen Ciba-Integration, durch nochmals erhöhte Forschungs- und Entwicklungsausgaben und durch Investitionen in Wachstumsmärkte. Anlässlich der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens sagte der BASFVorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht: „Unsere Strategie hat sich als richtig herausgestellt. Wir sind deshalb zuversichtlich, die führende Position der BASF weiter auszubauen.“
Die Leistungen und die klare Strategie der BASF werden vom Kapitalmarkt anerkannt. Nach einem schwierigen Start hat sich die BASF-Aktie im Jahresverlauf 2009 gut entwickelt. Mit einem Anstieg von 57 %, bzw. von 67 % bei Wiederanlage der Dividende liegt der Anstieg der BASF-Aktie deutlich über dem Durchschnitt des DAX 30 und dem EURO STOXX 50.
Nach dem dramatischen Absturz im Spätjahr 2008 und dem weiteren Rückgang zu Beginn 2009 sank die Auslastung der Anlagen in großen Teilen des BASF-Geschäfts auf ein historisch einmalig niedriges Niveau. Im Jahresverlauf hat sich die Nachfrage jedoch belebt, insbesondere in Asien. Durch schnelle und entschlossene Maßnahmen zur Anpassung von Kapazitäten sowie zur Effizienzsteigerung gelang es, das Ergebnis von Quartal zu Quartal wesentlich zu verbessern.
Der Umsatz ging 2009 um 19 % auf 50,7 Milliarden € zurück. Mit Ausnahme von Performance Products und Agricultural Solutions waren alle Segmente von dem Rückgang betroffen. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen nahm um 29 % ab und erreichte 4,9 Milliarden €. Das Segment Plastics konnte das Ergebnis leicht verbessern, Agricultural Solutions erzielte sogar einen Rekordwert. Die übrigen Segmente weisen zum Teil stark rückläufige Ergebnisse auf.
Insgesamt hat die BASF das Ziel eine Prämie auf die Kapitalkosten zu verdienen, wegen der Kosten für die Ciba-Integration nur knapp verfehlt.
Eine solide Bilanz und hohe Finanzkraft sind immer traditionelle Stärken der BASF gewesen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg nochmals um 1,3 Milliarden € auf den Rekordwert von fast 6,3 Milliarden €. Dies ist vor allem auf die erfolgreiche Reduzierung des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen. Auch der Free-Cashflow – nach Abzug der Ausgaben für Sachanlagen und materielles Vermögen – lag bei sehr hohen 3,8 Milliarden. Trotz des Ciba-Erwerbs hat die BASF daher mit 36 % weiterhin eine sehr solide Eigenkapitalquote.
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