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Nachwuchspreis für Massenspektrometrie

Nicolas Dietl von der TU Berlin wird mit dem Wolfgang-Paul-Studienpreis ausgezeichnet

08.03.2010: Nicolas Dietl von der TU Berlin wird am 8. März 2010 mit dem Wolfgang-Paul-Studienpreis ausgezeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS) ehrt mit diesem Preis die besten Diplom- bzw. Master- und Doktorarbeiten auf dem Gebiet der Massenspektrometrie. Nicolas Dietl erhält den Preis für seine Diplomarbeit, die er im Jahr 2009 in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Drs. H.c. Helmut Schwarz am Institut für Chemie der TU Berlin angefertigt hat.

Im Mittelpunkt seiner praktischen und theoretischen Untersuchungen, die Nicolas Dietl im Massenspektrometer vornahm, steht die Aktivierung von Methan als kleinstem und stabilstem Kohlenwasserstoff. In Anbetracht der schwindenden Ölvorkommen für die Industrie und Wirtschaft ist die Aktivierung von Methan als Energieträger von großer Bedeutung, jedoch bisher sehr schwierig zu realisieren. Diese wichtige Realisierung ist auch einer der Schwerpunkte im TU-Exzellenzcluster „Unifying Concepts in Catalysis - UNICAT“.

Die Arbeit „C–H-Bindungsaktivierung durch offenschalige Oxidkationen“ von Nicolas Dietl kann zum besseren Verständnis und der Weiterentwicklung von katalytischen Prozessen beitragen und so helfen, sowohl ökologische als auch ökonomische Ressourcen zu sparen und effektiver einzusetzen.

Der 1984 in Berlin geborene Nicolas Dietl studierte zwischen 2004 und 2009 Chemie an der TU Berlin. Im Jahr 2001 legte er ein Auslandssemester am Lycée Ronsard in Vendôme (Frankreich) ein und das Wintersemester 2008/09 verbrachte er als Erasmus-Student an der ETH Zürich.

Seit November 2009 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Drs. H.c. Helmut Schwarz am Institut für Chemie der TU Berlin.

Den mit 2.500 Euro dotierten Wolfgang Paul-Preis bekommt Nicolas Dietl im Rahmen der 43. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie am 8. März 2010 in Halle überreicht. Der Preis erinnert an Prof. Dr. Wolfgang Paul, der für seine grundlegenden Arbeiten zur Ionenfalle und zu ionenoptischen Geräten den Nobelpreis 1989 erhielt. Prof. Paul war langjähriger Präsident der Alexander von Humboldt Stiftung.

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