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Warum der Handy-Akku bei Kälte schneller aufgibt

Auch Elektro-Autos machen eher schlapp

01.03.2018

kaboompics, pixabay.com, CC0

Symbolbild

Berlin (dpa) Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, gibt der Smartphone-Akku schneller auf. Auch Elektro-Autos machen eher schlapp, wie Holger Althues vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik in Dresden erläutert. Der Grund dafür ist die Chemie von Lithium-Ionen-Akkus. Je kälter es ist, desto langsamer laufen die elektrochemischen Prozesse in ihrem Inneren ab. Dadurch sinke die Speicherkapazität vorübergehend, erläutert der Batterieforscher: Der Punkt, bis zu dem der Akku entladen werden kann, werde früher erreicht.

Selbst einem vorher noch voll geladenen Smartphone kann dann relativ schnell der Saft ausgehen - mangels Spannung schaltet sich das Telefon ab, wenn eigentlich noch Ladung im Akku sein sollte. Die Reichweite eines E-Autos schrumpfe ebenfalls, sagt Althues. Doch sobald der Akku sich wieder aufwärmt, hat das Smartphone wieder genauso viel Durchhaltevermögen wie vorher.

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