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Siemens will 600 Millionen Euro in Berlin investieren

Stärkung des Wissenstransfer zwischen FuE-Einrichtungen und Startups

01.11.2018

BAM, Referat Unternehmenskommunikation

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (3.v.l.), Siemens-Chef Joe Kaeser (4.v.l.), BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne (2.v.r.) und die weiteren Partner

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser stellten den geplanten „Zukunftspakt – Siemensstadt 2.0“ vor. Demnach will Siemens 600 Millionen Euro in Berlin investieren.

Als erste konkrete Maßnahme wurde eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) für einen Industrie- und Wissenschaftscampus Berlin (IWCB) unterzeichnet. Darin bekräftigen Siemens, der Regierende Bürgermeister von Berlin, die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die Technische Universität Berlin sowie die Fraunhofer-Gesellschaft den produktionstechnischen Strukturwandel durch eine enge Forschungs- und Entwicklungskooperation von Partnern aus Industrie und Wissenschaft voranzutreiben.

Ziel der Absichtserklärung ist es, den Wissenstransfer zwischen FuE-Einrichtungen und insbesondere KMUs und Startups zu verstärken (Open Innovation), um Wertschöpfung durch neue Ideen und Produktion vor Ort zu ermöglichen. Im Fokus stehen dabei Digitalisierung/Virtualisierung, Additive Manufacturing sowie Neue Materialien.

„Die BAM ist Teil der Zukunft, der Zukunft von Berlin und der Industrie 4.0 in Deutschland“, sagt BAM-Präsident Prof. Ulrich Panne. „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir diese Chance nutzen, um Spitzentechnologien weiter voranzutreiben und Forschung und Entwicklung für kleine und große Unternehmen noch besser zugänglich zu machen. Bei diesem ambitionierten Projekt ist die BAM von Anfang an dabei, denn Sicherheit macht Märkte für neue Technologien.“

Berlin als Zukunftsort

Die Veränderungen im Zuge der Energiewende und die Chancen der Digitalisierung, z. B. bei der Entwicklung innovativer Fertigungsmethoden, machen ein grundsätzliches Überdenken der Ausrichtung von klassischen Produktionsstandorten erforderlich. Das hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Forschungsthemen und Forschungsfragen der Akteure aus Wissenschaft und Forschung. Berlin bietet eine exzellente Wissenschafts- und Forschungslandschaft mit herausragenden Institutionen und Akteuren, die gemeinsam mit Unternehmen und Startups an Lösungen von morgen arbeiten und darüber hinaus den Stand von Wissenschaft und Technik heben.

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    Martina Hedrich, Jg. 1951, studierte Chemie an der Freien Universität Berlin (FUB) und promovierte in anorganischer Chemie auf dem Gebiet der Röntgenstrukturanalyse. Während ihrer Postdoc-Zeit am Hahn-Meitner-Institut Berlin widmete sie sich der Spurenanalytik in menschlichen Gewebe­proben ... mehr

    Dr. Manfred Golze

    Manfred Golze, Jg. 1949, studierte Chemie an der Freien Universität Berlin (FUB) und promovierte auf dem Gebiet der Physikalischen Chemie. Nach Tätigkeiten an der FUB und dem Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft kam er 1987 zur Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (B ... mehr

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