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Der erste Preis bei den DSM Science & Technology Awards (South) 2010 geht an Philipp Heretsch
25.06.2010: Philipp Heretsch hat den ersten Preis bei den DSM Science & Technology Awards (South) 2010 gewonnen. Eine internationale Jury unter dem Vorsitz von Dr. Manfred Eggersdorfer, Senior Vice President Nutritional Science & Nutrition and Health Advocacy bei DSM Nutritional Products, entschied sich für den deutschen Forscher, der seinen Doktortitel von der Universität Leipzig für seine Dissertation auf dem Gebiet der präparativen organischen Chemie erhalten hat.
Philipp Heretsch entwickelte als Erster eine chemische Synthesestrategie für die natürlich vorkommende Verbindung Cyclopamin sowie für deren stabilere und säurebeständigere Derivate. Mit seiner Forschungsarbeit leistete er einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von effizienteren Wirkstoffen für die Behandlung von Krebserkrankungen. Am 23. Juni, wurde ihm der Preis im Rahmen einer festlichen Veranstaltung von Dr. Manfred Eggersdorfer und Dr. Leendert Staal, President und CEO von DSM Nutritional Products, überreicht. Als Gewinner des ersten Preises wird er darüber hinaus ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro erhalten.
Der zweite, mit 5.000 Euro dotierte Preis ging an Thomas Böttcher von der Ludwig-Maximilians-Universität München für seine Dissertation zum Thema Naturstoffe und ihre Derivate als molekulare Sonden zur Identifikation ihrer biologischen Angriffsziele in Bakterienzellen. Der dritte Preis, in Höhe von 2.500 Euro, wurde an Grit Kummerlöwe von der Technischen Universität München für ihre Dissertation zum Thema Messung anisotroper NMR-Parameter verliehen. Die neun anderen Finalisten erhalten ein Preisgeld von jeweils 1.250 Euro.
Die DSM Science & Technology Awards ,South‘ sind Bestandteil des DSM Innovation Awards Program. Sie werden für herausragende Dissertationen von Doktoranden aus der Schweiz, wo DSM Nutritional Products seinen Hauptsitz hat, und aus den Nachbarregionen in Österreich, im Nordosten Frankreichs und in Süddeutschland verliehen.
In ihrem Bericht über den Gewinner des 1. Preises zeigte sich die Jury beeindruckt von der Qualität und Komplexität der Konzeption und Ausführung der Forschungsarbeit von Philipp Heretsch: ‘Außerdem deuten seine Konzeptstudien auf vielversprechende In-vitro- und In-vivo-Ergebnisse hin.’ Die Jury lobte aber auch die hohe Qualität der Arbeit der anderen Preisträgerinnen und Preisträger.
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