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25.08.2010: R. STAHL hat im ersten Halbjahr 2010 mit 103,8 Mio. € einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau erreicht. Auch der Auftrags­eingang lag mit 106,9 Mio. € nahezu auf dem Vergleichswert von 2009. Darin spiegelt sich wider, dass das zweite Quartal 2010 für den Explosionsschutz-Experten erwartungsgemäß noch von einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geprägt war.

Kostensenkungsprogramme verbessern Ergebnissituation

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte der Waldenburger Konzern im ersten Halbjahr um 28 % auf 6,6 Mio. € steigern. Die Umsatzrendite kletterte damit auf 6,4 % nach 4,4 % für das Gesamtjahr 2009. Dies ist auf die erfolgreiche Umsetzung der bereits vor der Krise gestarteten Kosteneffizienzprogramme zurückzuführen.

Das Ergebnis je Aktie stieg um 54 % auf 0,77 €.

Umsatzwachstum im Ausland

In allen ausländischen Regionen konnte R. STAHL seinen Umsatz im Berichts­zeitraum steigern. In Amerika hat der Konzern ein Wachstum von 31 % realisiert. Dies ist auch auf den Zukauf der kanadischen Omega sowie operatives Wachstum in Kanada und Südamerika zurückzuführen. In der Region Asien/Pazifik stieg der Umsatz um 17 %. Beides ist ein Beleg für die erfolgreiche Umsetzung der Wachstums­strategie, in diesen Regionen die Marktanteile weiter auszubauen.

Wachstum durch Akquisitionen

Drei neue Konzernteile gibt es seit dem zweiten Quartal 2010: Die britische Clifford & Snell ist ein Spezialist für Signalgeräte. Die Gesellschaft wurde in Form eines Asset Deals übernommen. Mit ihr besetzt R. STAHL im europäischen Markt für explosionsgeschützte Alarm- und Signalgeräte Platz 2. Der Umsatz in diesem Produktbereich soll erheblich gesteigert werden.

Die Kölner Screen-Tec GmbH konnte Anfang Juli in den Konzern integriert werden. Mit den Produkten dieses Start-up Unternehmens kann R. STAHL seine marktführende Position bei explosionsgeschützten Visualisierungssystemen weiter ausbauen. Das Management rechnet mit einem deutlichen Wachstum in den nächsten drei Jahren.

Um dem stark wachsenden südamerikanischen Markt Rechnung zu tragen, hat R. STAHL do Brasil im Juli ihre Arbeit aufgenommen. In Brasilien gibt es u.a. große Mengen an Öl- und Gasvorkommen, die in den nächsten zehn Jahren erschlossen werden sollen. Die 100 %ige Tochter­gesellschaft ist in enger Zusam­menarbeit mit der bisherigen Vertretung in Brasilien entstanden. Manage­ment und Mitarbeiter sowie die bestehenden Aktivitäten wurden mit übernommen.

Mit Zuversicht ins zweite Halbjahr

Die Folgen der Wirtschaftskrise dürften im zweiten Halbjahr für R. STAHL überwun­den sein. Bei den wichtigsten Kundenbranchen sind die Projekte wieder ange­laufen und ihre Auftragsbücher füllen sich. R. STAHL spürt bereits eine deutliche Zunahme der Anfragetätigkeit. Der Vorstand ist deshalb zuversichtlich, dass nach dem Ende der üblichen Sommerpause Auftragseingang und Umsatz wieder ansteigen. Engpässe auf dem Beschaffungsmarkt könnten den Umsatz allerdings etwas dämpfen. Die Preissituation wird weiter angespannt bleiben. Durch die Optimierungsprogramme werden die Kosten im Griff gehalten, so dass bei steigendem Auftragseingang und Umsatz mit einer zusätzlichen Ergebniswirkung zu rechnen ist.

Das Management geht aus heutiger Sicht davon aus, für das Gesamtjahr 2010 einen Konzernumsatz von 210 bis 220 Mio. € und ein Ergebnis vor Steuern von 14 bis 15 Mio. € zu erreichen.

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