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26.08.2010: Der SIMONA Konzern hat im ersten Halbjahr 2010 die konjunkturelle Erholung vor allem in den Branchen Maschinenbau, Automotive und Chemie zu einer kräftigen Absatzsteigerung nutzen können. Nach einem eher schwachen Jahresbeginn konnten seit März zweistellige Zuwächse erzielt werden. Insgesamt wurden Umsatzerlöse in Höhe von 129,7 Mio. EUR (Vorjahr 106,3 Mio. EUR) erzielt. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Das EBIT beträgt zum 30.06.2010 6,1 Mio. EUR und hat sich um 73 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht. Aufgrund des starken Anstiegs der Preise für Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) sind die Margen jedoch zurückgegangen. Die Ergebnissteigerung ist auch dem gestiegenen Geschäftsvolumen und der konsequenten Fortführung der Kostensenkungsmaßnahmen zu verdanken, die zu 3,6 Mio. EUR niedrigeren betrieblichen Aufwendungen geführt haben.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem 31.12.2009 um 12,2 Mio. EUR erhöht. Der Rückgang der liquiden Mittel um 22 Mio. EUR ist auf eine deutliche Zunahme der Forderungen aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens sowie einer Anlage in festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von 10 Mio. EUR zurückzuführen.

Die konjunkturellen Rahmenbedingungen haben sich für SIMONA vor allem in Asien deutlich verbessert. Aber auch der Anlagenbau und die chemische Industrie in Deutschland zeigen erfreuliche Tendenzen. Alle Umsatzregionen des SIMONA Konzerns konnten zweistellig wachsen wobei die Region „Asien, Amerika und Australien“ das mit Abstand größte Wachstum erzielen konnte. „Die Eröffnung unseres Werkes in China im April 2010 hat gezeigt, dass wir international auf dem richtigen Weg sind. Wir begleiten mit einer eigenen Produktionsstätte das Wachstum unserer Kunden vor Ort schnell, flexibel und effektiv“, so Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes der SIMONA AG.

Für das Gesamtjahr sind für SIMONA die Entwicklung der Rohstoffpreise und der Investitionsquoten in den wichtigen Abnehmerbranchen entscheidend. Aus heutiger Sicht ist ein Konzernumsatz von 240-250 Mio. EUR erreichbar, aber ein ambitioniertes Ziel. Die Höhe des Ergebnisses wird maßgeblich davon bestimmt werden, wie die deutlich gestiegenen Rohstoffkosten an den Markt weitergegeben werden können.

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