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31.08.2010: Die Diskussion um den richtigen Energiemix im Rahmen des Energiekonzepts der Bundesregierung ist wichtig. Für private und industrielle Verbraucher geht es dabei vor allem darum, dass die Energie auch bezahlbar bleibt, unterstrichen die Präsidenten der energieintensiven Industriezweige Baustoffe, Chemie, Glas, Nichteisen-Metalle, Papier und Stahl. „Die energieintensiven Branchen stehen in einem harten internationalen Wettbewerb und müssen als erste höhere Energiepreise ausbaden. Die Politik darf nicht mit immer neuen Maßnahmen Energie ständig teurer machen“, sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
Der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Metalle, Ulrich Grillo, plädierte in diesem Zusammenhang dafür, die geplante Erhöhung der Energiesteuer für produzierende Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen: „Diese Steuererhöhung schadet Deutschland, weil sie die Wettbewerbslage der Unternehmen verschlechtert. Unsere Branchen sind lebenswichtig für den Standort, weil unsere Erzeugnisse in vielen Endprodukten stecken, die jeder Mensch täglich braucht.“
Andreas Kern, Präsident des Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden (bbs), wies darauf hin, dass die energieintensiven Branchen ohnehin schon stark durch Emissionshandel und Subventionen für erneuerbare Energien belastet werden: „Wir müssen ein Energiekonzept hinbekommen, das die Versorgung sichert und klimafreundlicher macht, ohne die Strompreise nach oben zu treiben. Ein ausgewogener Energiemix nützt dabei allen Verbrauchern“, so Kern.
Die Energieintensiven Industrien beschäftigen rund 875.000 Mitarbeiter – oder 14 Prozent der Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes. Jeder Arbeitsplatz in der energieintensiven Grundstoffproduktion sichert etwa zwei Arbeitsplätze in anderen Industriezweigen und im Dienstleistungssektor.
Der chemischen Industrie in Deutschland ist ein guter Start in das neue Jahr gelungen, stellt der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in seinem aktuellen Lagebericht fest. In den ersten drei Monaten 2012 zog die Produktion gegenüber dem Vorquartal wieder um 1,5 Prozent an. Das machte sic ... mehr
Der europäische Chemieverband Cefic hat in Brüssel den ersten Nachhaltigkeitsbericht für die Branche veröffentlicht. Anhand von 17 Kennzahlen beschreibt das 70-seitige Dokument die Anstrengungen und Leistungen der europäischen Chemie im Bereich nachhaltiges Wirtschaften. Der Bericht baut a ... mehr
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Die Interessen und Belange unserer Mitgliedsunternehmen vertreten wir gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Entscheider aus den Unternehmen leiten und begleiten unser Tun. Unsere Themen reichen von betrieblichen Rechtsfragen über Chemikalienpolitik bis hin zur Europa-Politik. mehr
Die Chemieverbände Nordost vertreten die wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen der ostdeutschen chemischen Industrie gegenüber Politik, Behörden, Gewerkschaft, Wissenschaft und Medien. mehr
Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von 1.600 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deut ... mehr
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