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09.09.2010: Die energieintensiven Branchen in Deutschland haben Bedenken zum vorgestellten Diskussionsentwurf für das Energiekonzept geäußert. Der darin vorgezeichnete Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien sei noch nicht tragfähig, sagte der Sprecher der Energieintensiven Industrien (EID), Dr. Utz Tillmann: „Nach dem Entwurf rollt auf Industrie und private Verbraucher eine Kostenlawine zu. Die energieintensiven Branchen sind schon jetzt durch Emissionshandel, Subventionen für erneuerbare Energien und die immer höhere Ökosteuer dreifach belastet“, so Tillmann. Der Energiemix müsse ausgewogen sein, Deutschland könne seinen Energiebedarf auf absehbare Zeit nicht nur durch erneuerbare Energien decken. „Energie muss sicher, sauber und bezahlbar sein“, so Tillmann.
Laut Hans-Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, beachtet der Entwurf zu wenig die besondere Wettbewerbssituation der energieintensiven Branchen Baustoffe, Chemie, Glas, Nichteisen-Metalle, Papier und Stahl. So sei im Koalitionsvertrag vereinbart, dass Erlöse aus der Versteigerung von Emissionszertifikaten auch dazu verwendet werden, höhere Strompreise durch Kompensationen wieder aufzufangen. Kerkhoff sagte: „Das Energiekonzept stellt an entscheidenden Stellen die falschen Weichen. Wenn wir nicht aufpassen, findet sich die Konjunkturlokomotive Industrie im internationalen Wettbewerb auf dem Abstellgleis wieder.“
Die Energieintensiven Industrien beschäftigen rund 875.000 Mitarbeiter – oder 14 Prozent der Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes. Jeder Arbeitsplatz in der energieintensiven Grundstoffproduktion sichert etwa zwei Arbeitsplätze in anderen Industriezweigen und im Dienstleistungssektor.
Der chemischen Industrie in Deutschland ist ein guter Start in das neue Jahr gelungen, stellt der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in seinem aktuellen Lagebericht fest. In den ersten drei Monaten 2012 zog die Produktion gegenüber dem Vorquartal wieder um 1,5 Prozent an. Das machte sic ... mehr
Der europäische Chemieverband Cefic hat in Brüssel den ersten Nachhaltigkeitsbericht für die Branche veröffentlicht. Anhand von 17 Kennzahlen beschreibt das 70-seitige Dokument die Anstrengungen und Leistungen der europäischen Chemie im Bereich nachhaltiges Wirtschaften. Der Bericht baut a ... mehr
Nach zwei Jahren einer erfolgreichen Aufholjagd wird die chemische Industrie 2012 eine Wachstumspause einlegen. Laut Prognose des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) soll die Produktion im laufenden Jahr stagnieren. Aber schon für 2013 rechnet der VCI wieder mit einem Anstieg der Chemi ... mehr
Die Interessen und Belange unserer Mitgliedsunternehmen vertreten wir gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Entscheider aus den Unternehmen leiten und begleiten unser Tun. Unsere Themen reichen von betrieblichen Rechtsfragen über Chemikalienpolitik bis hin zur Europa-Politik. mehr
Die Chemieverbände Nordost vertreten die wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen der ostdeutschen chemischen Industrie gegenüber Politik, Behörden, Gewerkschaft, Wissenschaft und Medien. mehr
Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von 1.600 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deut ... mehr
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Die Diskussion um den richtigen Energiemix im Rahmen des Energiekonzepts der Bundesregierung ist wichtig. Für private und industrielle Verbraucher geht es dabei vor allem darum, dass die Energie auch bezahlbar bleibt, unterstrichen die Präsidenten der energieintensiven Industriezweige Baust ... mehr
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