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AkzoNobel kündigt Großinvestition von €140 Millionen in Frankfurt an

21.06.2011

AkzoNobel investiert €140 Millionen, um die in Frankfurt am Main ansässige Chlor-Produktionsanlage auf die modernste und sparsamste Membran-Elektrolyse Technologie umzurüsten. Die neue Anlage, mit einer um 50 Prozent erhöhten Kapazität, wird dazu beitragen, die führenden Positionen des Unternehmens auf den europäischen Märkten für Natronlauge und Chlormethane zu stärken. Gleichzeitg wird mit der Modernisierung die Öko-Bilanz pro Tonne Produkt um fast 30 Prozent verbessert.

Der Start der neuen Chloranlage in Frankfurt ist für das vierte Quartal 2013 vorgesehen. Die Produktion von Chlor soll sich dann von 165 Kilotonnen auf 250 Kilotonnen pro Jahr erhöhen.

"Diese beachtliche Investition an unserem Standort in Frankfurt - einem der stärksten
europäischen Chemie-Cluster – ermöglicht es uns, der starken Kundennachfrage gerecht zu werden - und das bei gleichzeitig deutlicher Verbesserung unserer Öko-Bilanz", sagte Rob Frohn, Mitglied des Executive Committee AkzoNobels und zuständig für den Geschäftsbereich Specialty Chemicals. "Diese Investition entspricht voll und ganz den Zielen unserer Value & Values Geschäftsstrategie; wir investieren hier in unsere angestammten Märkte, um unsere dortigen Führungspositionen zu behaupten und auszubauen."

Knut Schwalenberg, Geschäftsführer von AkzoNobel Industrial Chemicals GmbH, welche die Chlor-Alkali-und Chlormethane Produktion in Frankfurt betreibt, fügt hinzu: “Die Umstellung auf die zur Zeit modernste Membran-Technologie fügt sich ideal in unsere Nachhaltigkeits-Agenda ein und passt zu unserer ehrgeizigen CO2-Politik, für die wir bereits eine Branchenauszeichnung erhalten haben. Die Investition verstärkt unser expandierendes Chlormethan-Geschäft, erhöht die Kapazität im Zentrum des wichtigen deutschen Chlor-Alkali Marktes und unterstreicht das Vertrauen in unsere Marktposition.“

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