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29.09.2011: Die Qualität der Analyse von Geruchsemissionen, der Bewertung und daraus abgeleiteter Maßnahmen hängen maßgeblich von einer sach- und fachgerechten Probenahme ab. Der Bedarf nach einer standardisierten Vorgehensweise wird mit der neuen Richtlinie VDI 3880 gedeckt.

Gerüche in der Außenluft sind häufig Anlass für Beschwerden, vor allem bei Anlagen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wohngebieten befinden. Deshalb hat die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN im Laufe der Jahre verschiedene Technische Regeln zur Messung, Ausbreitung und Bewertung von Gerüchen veröffentlicht. Als wesentliche Grundlage hierfür behandelt die Richtlinie VDI 3880 das statische Probenahmeverfahren.

Bei dieser Methode wird ein Teilvolumen des Abgases einer Geruchsquelle in geeignete Beutel gesaugt und möglichst umgehend am Olfaktometer analysiert. Die Betriebszustände, die Probenahmedauer und die Anzahl der Proben werden so gewählt, dass eine Aussage über das Ausmaß der Geruchsbelastung in der Umgebung der Geruchsquelle möglich ist.

Die Richtlinie beschreibt die allgemeinen Anforderungen an die Messplanung, an die eigentliche Probenahme sowie an die Qualitätssicherung und bildet somit die Grundlagen für vergleichbare Messungen. Die beschriebenen Verfahren ermöglichen das Durchführen der Probenahme an verschiedenen Quelltypen, wie Kamine, Biofilter, Kompostmieten oder Belebungsbecken. Die Richtlinie wendet sich an Gutachter, Ingenieure, Umweltbeauftragte, Anlagenbetreiber, Vertreter von Behörden sowie Wissenschaftler.

Herausgeber der Richtlinie VDI 3880 „Olfaktometrie; Statische Probenahme“ ist die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN.

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