Um alle Funktionen dieser Seite zu nutzen, aktivieren Sie bitte die Cookies in Ihrem Browser.
my.chemie.de
Mit einem my.chemie.de-Account haben Sie immer alles im Überblick - und können sich Ihre eigene Website und Ihren individuellen Newsletter konfigurieren.
- Meine Merkliste
- Meine gespeicherte Suche
- Meine gespeicherten Themen
- Meine Newsletter
Chemiker finden Giftspuren in Bubble Tea
Umstritten ist Bubble Tea schon länger - zu süß, und Kinder könnten sich verschlucken. Wissenschaftler haben jetzt zudem giftige Substanzen in den Kügelchen entdeckt.
24.08.2012: (dpa) Wissenschaftler haben in neun Sorten des Trendgetränks Bubble Tea gesundheitsschädliche, verbotene Substanzen gefunden. Die Chemikalien stünden im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen oder Allergien auszulösen, bestätigte das Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen am Mittwoch einen Bericht der «Rheinischen Post».
Die Forscher hatten neun Sorten aus der Filiale einer bundesweiten Bubble-Tea-Ladenkette in Mönchengladbach unter die Lupe genommen. In allen Sorten fanden sie die giftigen Substanzen. In den Aromakugeln des Tees seien unter anderem Styrol, Acetophenon und bromierte Substanzen in nicht geringer Konzentration entdeckt worden. Die Stoffe sollen bei unsauberer Herstellung von Aromastoffen entstehen. Die Kugeln stammten von einem Großhersteller aus Taiwan.
Auf die in Lebensmitteln verbotenen Stoffe waren die Uni-Forscher bei einem Gerätetest des Mönchengladbacher Herstellers Leco gestoßen. Bislang seien dabei vor allem Kosmetikartikel auf Allergene untersucht, nun erstmals ein Lebensmittel analysiert worden. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach prüft, ob ein Anfangsverdacht einer Straftat vorliegt. Grenzwerte für die Stoffe gibt es nicht, da ihr Einsatz in Lebensmitteln generell verboten ist.
Der süße Tee mit den Aromakugeln soll nach dem Willen von Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) aus einem anderen Grund mit einem Warnhinweis versehen werden: Er hat nicht nur viele Kalorien, vor allem kleine Kinder könnten sich auch an den etwa erbsengroßen Kügelchen verschlucken.
Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium kündigte weitere Untersuchungen an. Das Ministerium wies darauf hin, dass bei Analysen im Saarland bereits erhöhte Belastungen mit Keimen und fehlende Kenntlichmachung von Konservierungsstoffen festgestellt worden seien. Eine Gesundheitsgefahr sei davon aber nicht ausgegangen.
Merkliste
Hier setzen Sie die nebenstehende News auf Ihre persönliche Merkliste
- 1Aktuelle Gehaltsdaten in Chemie und Pharma auf einen Blick
- 2Zweistufiges Chemie-Tarifpaket für 25 Monate:
- 3Berufseinstieg chemische Industrie: Nicht ohne Master und Promotion
- 4Tegee wird zu Caramba
- 5Habemus papam: Ungewöhnliche Karrieren in der Chemie
- 6Durch die Kraft des Lichts: Forscher nutzen Sonnenlicht zur Herstellung aromatischer Verbindungen
- 7Aus Rheinhold & Mahla AG wird Bilfinger Berger Industrial Services AG
- 8Charged Aerosol Detector (CAD) für die HPLC-Technologie
- 9Wie die Masse in die Welt kommt
- 10Ceresana: Globale Marktstudie Titandioxid
- Forscher entschlüsseln Moleküldynamik von Benzol-Doppelmolekül
- Forscher tüfteln an der Rückgewinnung von Wertstoffen
- Linde nach Zuwächsen im ersten Quartal auf Kurs zu Jahreszielen
- Neues Forschungszentrum will Hightech-Metalle durch Bakterien-Bergbau gewinnen
- Marten Booisma wird neuer Chief HR Officer von AkzoNobel
