Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

11.12.2012: Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Siemens AG wollen gemeinsam ein übergreifendes Konzept für eine durchgängige Fertigungssteuerung und -überwachung des gesamten Maschinenparks einer Batteriefabrik entwickeln.

Professor Eberhard Umbach, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie, und Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, haben daher eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, welche die Eckpunkte der zukünftigen Zusammenarbeit festlegt.

„Die Energiewende ist das Jahrhundertprojekt der Deutschen. Wenn wir den Wandel vernünftig umsetzen, überwiegen die Chancen für Deutschland und die hiesigen Unternehmen deutlich. Rohstoff- sowie Energieeffizienz und technologischer Fortschritt sind für einen zukunftsfähigen Strukturwandel richtungsweisend. Die enge Zusammenarbeit von Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Industrie spielt dabei eine elementare Rolle - so wie unsere Partnerschaft mit dem Karlsruher Institut für Technologie“, betonte Klaus Helmrich, CTO und Mitglied des Siemens Vorstandes.

Die Lithium-Ionen-Zellfertigung ist geprägt durch viele Einzelprozesse, wie etwa die Trocknung der beschichteten Elektroden, die Zellmontage im Trockenraum oder die Zellformierung. Diese werden bislang noch überwiegend direkt an der jeweiligen Maschine gesteuert. Im Rahmen der Kooperation soll eine übergeordnete Steuerung entstehen, mit der alle Prozesse von einem zentralen Computerarbeitsplatz aus überwacht werden können. Das neue Datenleitsystem der Produktionsanlage ermöglicht es, die Einzelprozessschritte online zu analysieren. So lassen sich Parameterveränderungen schnell erfassen und der Prozess kann neu justiert werden. Durch ein prozessübergreifendes Datenmanagement werden Einflussfaktoren der gesamten Wertschöpfungskette mit einem System überwacht und in die Regelung mit einbezogen, mit dem Ziel, maximale Prozesssicherheit und minimale Abweichungen zu gewährleisten.

Damit sollen Hersteller von Batterien ihre Anlagen schneller optimieren und die Produktqualität verbessern können. Die Senkung der Ausschussquote führt auch zu erheblichen Kostensenkungen, die für den Markterfolg sowohl beim Einsatz in Elektroautos als auch als stationärer Speicher dringend benötigt werden.

Kontakt / Infos anfordern

Fordern Sie gratis weitere Informationen an:

Merkliste

Hier setzen Sie die nebenstehende News auf Ihre persönliche Merkliste

Fakten, Hintergründe, Dossiers
Mehr über KIT
Kontakt
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Deutschland
Tel.
+49721608-0
Fax
+49721608-4290
  • News

    Diamant als Baustoff für optische Schaltkreise

    Der Einsatz von Licht zur Informationsverarbeitung öffnet viele Möglichkeiten. Um die Photonen des Lichts jedoch gezielt in Schaltkreisen und Sensoren einzusetzen, werden Materialien benötigt, die die richtigen optischen und mechanischen Eigenschaften mitbringen. Forscher am Karlsruher Inst ... mehr

    Algen-Forschungszentrum in Australien

    Erdgas und Erdöl sind wertvolle Rohstoffe für Verkehr, Stromversorgung und chemische Industrie. Da sie jedoch begrenzt sind und ihr Verbrauch den Klimawandel antreibt, werden Alternativen für die Zukunft benötigt. Algen könnten die Lücke schließen. Der Ministerpräsident des australischen Bu ... mehr

    Jülich an neuem Batterieforschungsprojekt beteiligt

    Im Forschungsverbund „MEET Hi-EnD“ arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran, Batterien mit deutlich höheren Energiedichten zu entwickeln. Ziel: ein breiter Einstieg in die Elektromobilität. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen d ... mehr

  • Forschungsinstitute

    Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das ... mehr

Mehr über Siemens
  • News

    Per Knopfdruck zur Energiewende

    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Siemens AG wollen gemeinsam ein übergreifendes Konzept für eine durchgängige Fertigungssteuerung und -überwachung des gesamten Maschinenparks einer Batteriefabrik entwickeln. Professor Eberhard Umbach, Präsident des Karlsruher Instituts ... mehr

    CO2-Abscheidung funktioniert im großen Stil

    Ein Pilotprojekt von Siemens und E.ON hat gezeigt, dass die Abscheidung des Klimagases Kohlendioxid aus Kraftwerken im großen Stil funktioniert. Mehr als 90 Prozent des Kohlendioxides (CO2) wurden aus dem Rauchgas des Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau abgetrennt. Ein weiteres Ergebnis de ... mehr

    Neue Salzschmelzen für effizientere Solarthermie

    Forscher von Siemens wollen die Effizienz von Solarthermiekraftwerken erheblich steigern und damit die Kosten für diese klima­neutrale Stromerzeugung senken. Dazu sollen in dem Projekt High Performance Solarthermie Salzschmelzen als Wärmeträger eingesetzt werden. Wissenschaftler von Sie ... mehr

  • Firmen

    Siemens AG - Process Instrumentation and Analytics

    Prozessautomatisierung von A bis Z - bei Siemens bekommen Sie alles aus einer Hand. mehr

    Siemens AG, Industry Sector, IA AS PA EC

    Die Einheit Engineering & Consulting (EC) gehört zum Industry Sector der Siemens AG. Wir bieten anlagen- und verfahrenstechnische Lösungen für die Prozessindustrie in den Branchen Pharmazie, Chemie sowie Nahrungs- und Genussmittel. Unser Einsatz erfolgt weltweit. mehr

    AS Siemens

    Siemens ist seit 152 Jahren in Estland aktiv und nimmt eine führende Stellung in den Arbeitsgebieten Power, Automation and Control, Medical, Transportation sowie Information and Communications ein. mehr

Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.