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19.03.2013: (dpa-AFX) - Bei der Bilanzvorlage des Chemiekonzerns Lanxess stehen nach der Vorlage von Eckdaten die Dividende sowie Details zu den Sparmaßnahmen und zum Ausblick im Fokus. Wegen der weiter geringen Nachfrage hatte der Konzern Anfang März auch Produktionskürzungen für synthetisch hergestellten Kautschuk in Belgien und den USA angekündigt. Dank eines starken Kostenmanagements war die Profitabilität des Konzerns trotz der Autoflaute in Europa vergleichsweise hoch geblieben. Die selbst gesteckten Ziele erreichten die Leverkusener 2012.

Laut den vorläufigen Eckdaten legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) und vor Sondereinflüssen 2012 um sieben Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu. Beim Umsatz ergab sich ein Plus von vier Prozent auf knapp 9,1 Milliarden Euro, während sich der Gewinn um zwei Prozent auf 514 Millionen Euro erhöhte. Noch offen ist die Dividende. Analysten rechnen für 2012 mit einer Ausschüttung von 0,69 bis 1,00 Euro je Aktie. Ein Jahr zuvor waren 0,85 Euro je Aktie an die Aktionäre geflossen.

Den Start in das laufende Jahr bezeichnete der Konzern Anfang März als "herausfordernd". Die geringe Nachfrage, die sich bereits in der zweiten Jahreshälfte 2012 abgezeichnet habe, setze sich in den meisten Geschäftsfeldern fort, hieß es. Dies entspreche nicht dem üblichen saisonalen Muster. Wegen der geringen Nachfrage werde in den kommenden Wochen eine Butyl-Anlage in Belgien sowie eine EPDM-Produktion im US-Bundesstaat Texas zeitweise heruntergefahren. Die Nachfrage dürfte im Verlauf des Jahres aber anziehen, hieß es.

Mit Blick auf die mittelfristigen Ziele gab sich der Konzern aber weiter zuversichtlich. 2014 sei unverändert ein EBITDA vor Sonderposten von 1,4 Milliarden und 2018 von 1,8 Milliarden Euro zu erwarten. Commerzbank-Analyst Stephan Kippe rechnet nicht mit einer schnellen Wende. Lanxess habe nichts über die Dauer der Produktionskürzungen gesagt. Aus technischen Gründen dürften die Anlagen zumindest sechs Wochen bis zwei Monate ausgeschaltet bleiben.

Auch Equinet-Expertin Nadeshda Demidova rechnet vor dem Hintergrund der angekündigten Kürzungen mit einem schwachen ersten Halbjahr 2013. Grund sei eine schwächere Nachfrage für die Autoindustrie. DZ-Bank-Experte Peter Spengler zeigte sich von dem sehr vorsichtigen Ausblick des Konzerns für das erste Halbjahr unterdessen nicht überrascht. Angesichts des zuletzt deutlich angestiegenen Preises für Butadien - einem wichtigen Vorprodukt - bestünden sogar Hoffnungen auf ein solides zweites Quartal.

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