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03.05.2013: Selbstheilende Materialien versprechen für eine Vielzahl von Anwendungen niedrigere Kosten und höhere Sicherheit. Voraussetzung dafür ist die enge Vernetzung zwischen Materialentwicklern und –verarbeitern mit den Anwendern. Der neu gegründete ProcessNet-Arbeitskreis „Selbstheilende Materialien“ soll die Lücke zwischen Forschung und Industrie schließen. Die Voraussetzungen sind gut: Materialwissenschaft und Anlagenbau in Deutschland bieten das nötige Know-How für mögliche Anwenderbranchen wie Automobilbau und Luftfahrt.
Der Lackschaden am Auto heilt von selbst, der Riss im Beton schließt sich wie von Geisterhand, bevor Wasser eindringen kann – das ist der Traum vieler Anwender. Selbstheilende Materialien könnten ihn wahr werden lassen: Ihre Eigenschaften können nach einem Schaden (teilweise) wieder hergestellt werden. Statt der reinen Schadensvermeidung wird so zusätzlich ein Schadensmanagement möglich; kleinere Schäden können ohne großen Aufwand beseitigt werden. Dadurch sinken Reparaturkosten, die Sicherheit steigt und die Nutzungsdauer kann verlängert werden. All das führt zu niedrigeren Kosten. Interessant sind die Materialien nicht nur für Verbraucherprodukte wie Autos, sondern auch für die Luft- und Raumfahrtindustrie und für technische Anwendungen.
„Die Vernetzung der deutschen Akteure ist im internationalen Vergleich noch relativ gering“, sagt Dr. Andreas Förster, Geschäftsleiter von ProcessNet. „Diese Lücke wollen wir schließen, und die Voraussetzungen dafür sind sehr gut.“ Der neue Arbeitskreis ist deutschlandweit das erste Gremium, das sich explizit und ausschließlich diesen interessanten Materialien widmet. Zu seinen Zielen gehören eine Bestandsaufnahme über den Stand und die Akteure in Wissenschaft und Industrie, die Organisation von Workshops und Weiterbildungsveranstaltungen und der Austausch zwischen Experten sowie die Information von Fachkreisen, Politik und Öffentlichkeit.
Deutschland braucht mehr Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung, weniger Innovationshemmnisse sowie eine Infrastruktur, die neue Produkte und Verfahren unterstützt. Dies fordern die Chemieorganisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft in ihrem aktuellen Papier „Positionen und ... mehr
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Prof. Dr. Joachim Groß von der Universität Stuttgart erhält den diesjährigen DECHEMA-Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung für seine herausragenden Forschungsarbeiten zur Thermodynamik von Gemischen. Dank seiner Erkenntnisse ist es Verfahrenstechnikern möglich, Eigenschaften von Stoffgem ... mehr
Spezialthemen zu PLT-Schutzeinrichtungen
Im Rahmen des SIL-Tags werden Spezialthemen auf dem Gebiet der PLT-Schutzeinrichtungen von Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Anlagensicherheit mit Mitteln der Prozessleittechnik vorgestellt. In Vorträgen sollen den Teilnehmern jeweils der ... mehr
Explosionsgefahren können beim Umgang mit brennbaren Stoffen auftreten, wenn diese Stoffe als Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube vorliegen, ihre Konzentration im Gemisch mit Luft innerhalb der Explosionsgrenzen liegt und eine gefahrdrohende Menge vorhanden ist. Grundlage für die Ermittlung und ... mehr
Das Wissen um die Phänomene der Korrosion und das Verständnis für die Methoden des Korrosionsschutzes beruhen auf Erfahrungen, die durch das reale Umgehen mit Schädigungen erworben und vertieft werden. Der Kurs vermittelt dieses Wissen und das vertiefte Verständnis für die Korrosionssysteme ... mehr
Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. ist eine gemeinnützige Fachgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main.
Eine wichtige Aufgabe der DECHEMA ist es, Forschung und Entwicklung in Chemischer Technik und Biotechnologie zu fördern und zu begleiten. Dafür ve ... mehr
Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie ist eine gemeinnützige wissenschaftlich-technische Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie wurde im Jahr 1926 gegründet. Mehr als 5.000 Naturwissenschaftler, Ingenieure, Firmen, Organisationen und Institute gehören ih ... mehr