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Leibniz-Preise 2016 an zehn Wissenschaftler

Sieben Männer und drei Frauen erhalten eine Förderung von jeweils 2,5 Millionen Euro.

14.12.2015

(dpa) - Die Leibniz-Preise 2016 der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) gehen an zehn Wissenschaftler. Davon kommen jeweils drei Preisträger aus den Lebenswissenschaften, den Naturwissenschaften sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften und einer aus den Ingenieurswissenschaften, wie die DFG am Donnerstag mitteilte. Mit dem Preisgeld von jeweils 2,5 Millionen Euro sollen die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftler verbessert werden. Die DFG verspreche sich durch die besondere Förderung der Preisträger eine besondere Steigerung der wissenschaftlichen Leistungen, sagte DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider laut einer Mitteilung. Die Verleihung findet am 1. März in Berlin statt.

Die Preisträger 2016:

  • Frank Bradke: Neuroregeneration, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Bonn

  • Emmanuelle Charpentier, Infektionsbiologie, Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin

  • Daniel Cremers, Computer Vision, Lehrstuhl für Informatik IX: Bildverstehen und wissensbasierte Systeme, Technische Universität München

  • Daniel James Frost, Mineralogie/Experimentelle Petrologie, Universität Bayreuth

  • Dag Nikolaus Hasse, Philosophie, Institut für Philosophie, Universität Würzburg

  • Benjamin List, Organische Molekülchemie, Abteilung Homogene Katalyse, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim/Ruhr

  • Christoph Möllers, Rechtswissenschaften, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie, Humboldt-Universität zu Berlin

  • Marina V. Rodnina, Biochemie, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (Karl-Friedrich-Bonhoeffer-Institut), Göttingen

  • Bénédicte Savoy, Kunstgeschichte der Moderne, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Technische Universität Berlin

  • Peter Scholze, Arithmetische und algebraische Geometrie, Mathematisches Institut, Universität Bonn

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