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Neues Interdisziplinäres Nanowissenschafts-Centrum Hamburg (INCH)

30.05.2007

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist das neue Interdisziplinäre Nanowissenschafts-Centrum der Universität Hamburg (INCH) jetzt fertig gestellt und bietet auf mehr als 1.300 Quadratmetern Platz für modernste Anlagen, an denen 40-45 Nanowissenschaftler aus Physik, Chemie, Biologie, Medizin und Informatik gemeinsam forschen können.

Die Präsidentin der Universität Hamburg, Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz zur Einrichtung des INCH: "Die Nanowissenschaft ist eine interdisziplinäre Wissenschaftsrichtung, die eine enge Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der verschiedensten Fachrichtungen erfordert. Bereits jetzt ist die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet an der Universität Hamburg hervorragend. Das INCH bietet nun die Struktur und Ausstattung für eine noch intensivere interdisziplinäre Ausrichtung. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns mit dem neuen Nanowissenschafts-Centrum auch international in diesem Forschungsfeld sehr gut positionieren. Bei ihrer Arbeit wünsche ich den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern viel Erfolg."

Für die Einrichtung des INCH auf dem Campus der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität hatte der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg im Jahr 2005 über 9 Millionen Euro bereitgestellt.

Zur Eröffnung veranstaltet das INCH gemeinsam mit der Hamburger Akademie der Wissenschaften, den beiden DFG-Sonderforschungsbereichen 508 "Quantenmaterialien" und 668 "Nanomagnetismus" sowie dem Centrum für Angewandte Nanotechnologie (CAN) vom 30. Mai bis 1. Juni 2007 an der Universität Hamburg das "International Nanoscience Symposium".

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    Anke Heisig, geb. 1961, studierte Biologie mit dem Schwerpunkt Molekularbiologie an der FU Berlin und promovierte am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin-Dahlem. Seit 1998 leitet sie einen DNA-Sequenzierservice zunächst an der Universität Bonn. Nach ihrer Tätigkeit bei der F ... mehr

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