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13.02.2008: Die Forschungsarbeiten und Ergebnisse des Forschungsprojektes Webmation (WEBinautoMATION), das die Fachhochschule Köln gemeinsam mit führenden Unternehmen der elektrischen Automatisierungstechnik, mit dem ZVEI sowie der TU Dresden durchgeführt hat, werden auf einem Industrieforum am 20. Februar 2008 auf dem Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln vorgestellt.
Welche Internet-Technologien sind für welche Anwendungen im industriellen Umfeld geeignet? Wo sind die technologischen Grenzen? Was ist beim Einsatz zu beachten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Forschungsprojektes Webmation (WEBinautoMATION), das die Fachhochschule Köln gemeinsam mit führenden Unternehmen der elektrischen Automatisierungstechnik, mit dem ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) sowie der TU Dresden durchgeführt hat. Die Forschungsarbeiten und die Ergebnisse des zweijährigen Forschungsprojektes sind für viele Industriebranchen interessant und daher Thema des Industrieforums. In einer begleitenden Hausmesse des WEBMATION-Industrieforums werden Anwendungsbeispiele und Lösungen der Projektpartner gezeigt.
Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von Webmation wurden unter Leitung von Prof. Dr. Frithjof Klasen am Institut für Automation & Industrial IT der Fachhochschule Köln durchgeführt. Prof. Klasen leitet dort seit mehreren Jahren das Zentrum für Webtechnologien in der Automation - ein Kompetenz- und Dienstleistungszentrum der Fachhochschule Köln, das sich als eine der wenigen Einrichtungen im Bundesgebiet auf die Entwicklung und den Einsatz derartiger Technologien spezialisiert hat. Partner des Projektes sind die Firmen ABB, Siemens, Schneider Electric, Phoenix Contact, CodeWrights und Harting sowie die TU Dresden und der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI). Das Projekt wird vom Innovationsministerium NRW (MIWFT - Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie) gefördert. "Webmation ist ein innovatives Projekt zum Einsatz von Webtechnologien in der Automatisierung, das für den wechselseitigen Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft vorbildlich ist", schreibt Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart in seinem Grußwort zum Forum.
Bei dem Forschungsprojekt ging es um konkrete Einsatzszenarien moderner Webtechnologien in der Automatisierung, etwa um die Frage: Wie kann man über Web-Technologien das Befüllen eines Tanks in der Produktion am Standort A in der Leitwarte am Standort B visualisieren, sicher kontrollieren und steuern? Die wirtschaftliche Bedeutung macht eine Zahl deutlich: Der Markt allein im Bereich Bedienen & Beobachten, aus dem die Beispielfrage stammt, beträgt in Deutschland 320 Millionen Euro pro Jahr.
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