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06.06.2008: Vom Plastiksack bis zur Mikroelektronik, von der Kontaktlinse bis zur Zahnfüllung: Kunststoffe sind Wegbegleiter im täglichen Leben und als solche nicht mehr wegzudenken. Will man die Materialien verbessern, benötigt man Basiswissen über ihre innere Struktur und ihre Eigenschaften. Im Projekt "CePoL" (Central Polymer Laboratory), einer Forschungsinitiative im Rahmen von NAWI Graz - der erfolgreichen Kooperation von Karl-Franzens-Universität und TU Graz in den Naturwissenschaften - schaffen WissenschafterInnen Basiswissen für die Entwicklung der Kunststoffe von morgen. Am Freitag, den 6. Juni 2008, wird an der Karl-Franzens-Universität Graz der erste Laborbereich eröffnet, in dem sich alles um die Analyse von Materialien auf Molekülebene dreht.
"Wir leben in einem Kunststoffzeitalter. Kunststoffe sind aus dem Leben der Menschen längst nicht mehr wegzudenken", bekräftigen Franz Stelzer, Leiter des Instituts für Chemische Technologie von Materialien und Vizerektor für Forschung und Technologie der TU Graz, und Anton Huber vom Institut für Chemie der Karl-Franzens-Universität Graz. Im Rahmen der Initiative "CePoL" wollen sie gemeinsam mit weiteren WissenschafterInnen beider Universitäten einen entscheidenden Beitrag in der Entwicklung einer neuen Generation vielseitig einsetzbarer Materialien liefern: "Wir wollen mit der Charakterisierung von Kunststoffen auf verschiedenen Ebenen wissenschaftliche Grundlagenarbeit leisten, die eine Basis darstellt, um die Kunststoffe der Zukunft bereits heute mitzuentwickeln", so die Forscher. "CePoL" gliedert sich dabei in drei Bereiche "Molekulare Charakterisierung", "Spektroskopische Strukturanalyse" und "Materialeigenschaften".
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