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23.09.2008: Mehr Schutz für Verbraucher und Umwelt vor gefährlichen Pestiziden fordern vier Umweltverbände. Der Grund ist der vor kurzem vorgestellte „Aktionsplan“ des Bundes-Landwirtschaftsministeriums (BMELV). Der „Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln“ ersetzt das im Jahr 2004 von der damaligen Ministerin Renate Künast verabschiedete „Reduktionsprogramm chemischer Pflanzenschutz“. Die bisher geltenden Ziele, den Einsatz von Pestiziden innerhalb von zehn Jahren um 15 Prozent und Überschreitungen von Pestizidgrenzwerten in Lebensmitteln auf unter ein Prozent zu senken, sind im neuen „Aktionsplan“ gestrichen worden.
Greenpeace e.V., NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), PAN (Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.) und der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) fordern deshalb die Agrarminister von Bund und Ländern zur Korrektur des Plans auf. Darin muss laut der Umweltverbände klar festgelegt sein, wie stark der Einsatz chemischer Pestizide gesenkt werden soll, wie stark nichtchemische Alternativen ansteigen und gefördert werden sollen und wie stark Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln sinken sollen.
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Ab Montag, 7. Juni 2010 werden über tausend Höchstgehalte für Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln verschärft. Nach jahrelangem Ringen mit den Behörden ist dies ein wichtiger Schritt für einen besseren Schutz des Verbrauchers, betonen die Umweltorganisationen Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. ... mehr
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PAN Germany ist eine gemeinnützige Organisation, die über die negativen Folgen des Einsatzes von Pestiziden informiert und sich für umweltschonende, sozial gerechte Alternativen einsetzt. Wir sind Teil des internationalen Pesticide Action Network (PAN). Unsere Arbeitsfelder reichen von der ... mehr