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05.02.2009: Die TU Bergakademie Freiberg ruft gemeinsam mit Universitäten, Großforschungseinrichtungen sowie führenden Stromversorgern, spezialisierten Anlagenbauern und Unternehmen aus der Kohle- und Biomasseindustrie ein Deutsches Energierohstoff-Forschungsnetzwerk ins Leben. Gemeinsam wollen die Partner Zukunftskonzepte für das Nach-Erdölzeitalter erarbeiten und umsetzen. Schwerpunkte werden dabei Forschungen und Technologieentwicklung zur stofflichen Nutzung von Kohlenstoffträgern, wie Kohle und Biomasse, bilden.
Nach eigenen Angaben werden bis 2050 Erdöl und Erdgas ihren derzeit dominanten Anteil an der Primärenergieversorgung durch Verknappung verlieren. Die heutigen Erdgaslieferkrisen und Spitzenpreise für Erdöl sind nur das Wetterleuchten zukünftiger krisenhafter Zuspitzungen. Da die fossilen Rohstoffe nicht nur zur Energieerzeugung genutzt werden, sondern die Basis für Kunststoffe, Kraftstoffe, Düngemittel, Kunstfasern und weitere Werkstoffe bilden, steht die moderne Industriegesellschaft vor einer großen Herausforderung.
In der Nach-Erdölzeit wird besonders Kohle eine führende Rolle als Kohlenwasserstoffquelle einnehmen. Sie wird dabei nicht nur zur Gewinnung von Energie, sondern auch als Ausgangsstoff für Chemieprodukte genutzt werden müssen. "In der kombinierten stofflichen und energetischen Nutzung der Kohle liegt der Schlüssel für die Lösung wichtiger Energie- und Rohstoffprobleme der Welt", ist sich Prof. Bernd Meyer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg und Initiator des Netzwerks, sicher. "Schon heute gilt es, Technologie für ihre Nutzung zu entwickeln. Die TU Bergakademie Freiberg als renommierte Ressourcenuniversität sieht es als ihre Aufgabe, frühzeitig mit Partnern aus Industrie und Forschung diese Zukunftsfrage zu bearbeiten und die vorhandenen Kompetenzen zu bündeln. Die Gründung des Netzwerks ist ein erster wichtiger Schritt dazu."
Das Deutsche Energierohstoff-Forschungsnetzwerk beabsichtigt, gemeinsame Forschungsschwerpunkte entlang der gesamten Kette der stofflichen Nutzung kohlenstoffhaltiger Energieträger, insbesondere der Kohle, zu definieren. Die enge Vernetzung stellt dabei sicher, dass Fragestellungen der Industrie schnell aufgegriffen und von den beteiligten Forschungseinrichtungen bearbeitet werden. Die Ergebnisse sollen anschließend in neue industrielle Entwicklungen einfließen. Von diesem Transfer profitieren unmittelbar Stromversorger, Anlagenbauer sowie die Kohle- und Biomasseindustrie. Auch der gezielten Nachwuchsförderung wird sich das Netzwerk widmen. Dazu werden Konzepte zur praxisnahen Ausbildung sowie Weiterbildungsprogramme entwickelt und umgesetzt.
Partner des Deutschen Energierohstoff-Forschungsnetzwerkes
Initiator:
- Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen, TU Bergakademie Freiberg
Wissenschaft:
- Deutsches BiomasseForschungsZentrum Leipzig
- Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme, Dresden
- Institut für Energieforschung (IEF-2) "Werkstoffstruktur und Eigenschaften", Forschungszentrum Jülich
- Institut für Energietechnik, Professur für Verbrennung, Wärme- und Stoffübertragung, Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik, TU Dresden
- Institut für Sicherheitstechnik GmbH (IBExU), Freiberg
- Lehrstuhl für Wärme- und Stoffübertragung, RWTH Aachen
AkzoNobel Industrial Chemicals beauftragt ThyssenKrupp Uhde mit der Planung und der Lieferung der energiesparenden Membranzellen für die Umrüstung der Amalgam-Elektrolyse im Industriepark Frankfurt-Höchst auf das modernste ThyssenKrupp Uhde Membranverfahren.
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Zuari Holdings hat Uhde India mit dem Engineering für ein Revamp zur Kapazitätserweiterung ihrer NPK-A-Anlage in Goa beauftragt.
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Im Zuge der Ausweitung seiner Marktpräsenz im Bereich Kokereitechnik hat ThyssenKrupp Uhde, Dortmund, Deutschland, die in Tokio ansässige Otto Corporation erworben. Diese Akquisition ist das Ergebnis einer sehr engen und langjährigen Geschäftsbeziehung. Die Otto Corporation, deren Verfahren ... mehr
Im internationalen Anlagenbau kommt es darauf an, über erstklassige Verfahren zu verfügen, die den Betreibern von Industrieanlagen ein Höchstmaß an Produktivität und Wirtschaftlichkeit garantieren.
Uhde erfüllt diese Forderungen und hat darüber hinaus seine Strategie darauf ausgerichtet, ... mehr
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Im Beisein des EU-Kommissars für Energie und Transport, Andris Piebalgs, und Bayerns Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, ... mehr
Die Linde-KCA-Dresden GmbH, ein Tochterunternehmen der Linde Group, zählt bei Planung, Lieferung und Bau von Chemie-, Gas-, Biotechnologie- und Pharmazieanlagen zu den weltweit führenden Unternehmen. Innovationskraft, technisches Know-how und hohe Motivation unserer Mitarbeiter sind die Sch ... mehr
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DEUTSCHLAND
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Vier Kernfelder Geo, Material, Energie, Umwelt geben der ältesten montanwissenschaftlichen Universität der Welt ihr einmaliges und unverwechselbares Profil als Ressourcenuniversität. Auf diesen vier Gebieten arbeiten Wissenschaftler und Studenten aller Fachbereiche engagiert zusammen. M ... mehr
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Erfolgreiche Wissenschaft braucht mehr als gute Forschung. Damit öffentliche Förderprogramme ihre Ziele erreichen, Industriepartner und Forschungseinrichtungen gewinnbringend zusammenarbeiten und Forscher über Fördermöglichkeiten in ihrem Arbeitsfeld gut informiert sind, ist Sachverstand im ... mehr
Lurgi GmbH, Frankfurt, ein Unternehmen der Air Liquide Gruppe, erhielt kürzlich von OJSC „TAIF-NK“, Nijhnekamsk, Tatarstan, den Auftrag, die Technologie-Koordination für einen in der russischen Raffinerie TAIF-NK zu errichtenden Hydrocracker sowie hieran angeschlossene Prozessanlagen zu übe ... mehr
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Ein einzigartiges Elektronenmikroskop ist im Ernst Ruska-Centrum (ER-C) auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich eingeweiht worden. Das Gerät mit dem Namen „PICO“ erreicht eine Rekordauflösung von 50 Milliardstel Millimetern und ermöglicht Anwendern aus Wissenschaft und Industrie, atom ... mehr
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Optische Datenträger wie DVDs, Blu-rays oder CD-RWs speichern Daten in Schichten aus sogenannten Phasenwechselmaterialien. Zukünftig sollen diese Materialien die Entwicklung schneller, nichtflüchtiger und energiesparender Arbeitsspeicher ermöglichen. Eine Voraussetzung dafür ist eine niedri ... mehr
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(dpa) Im brandenburgischen Ketzin ist erstmals in Deutschland Kohlendioxid (CO2) aus einem Braunkohlekraftwerk in tiefen Gesteinsschichten gespeichert worden. Das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ verpresst dort an seinem Pilotstandort versuchsweise etwa einen Monat lang 2.000 Tonnen indust ... mehr
Seit dem 22. Juli filtern Mikroalgen klimaschädliches Kohlendioxid CO2 aus dem Rauchgas des Heizkraftwerks Senftenberg im Süden Brandenburgs. Ziel des Forschungsprojekts ist es, zu ermitteln, welche Algenarten sich für die Zucht mit CO2 aus der Verbrennung von Braunkohlestaub am besten eign ... mehr
Die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) hat einen Auftrag für das Basic Engineering und die Erarbeitung der Dokumentation für das Genehmigungsverfahren einer neu zu errichtenden Erdölverarbeitungsanlage mit einer Kapazität von 6 Mio. t Rohöl pro Jahr in Russland erhalten.
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STF-Benzin - so heißt der neue alternative Kraftstoff der nächsten Generation, der in Sachsen entwickelt wird. Der hochoktanige Treibstoff soll unter anderem aus bisher ungenutzten Erdölbegleitgasen gewonnen werden. In einem gemeinsamen Projekt wollen die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC ... mehr
Kyoto 1997: Beim Weltklimagipfel in Japan beschließen 158 Staaten den Ausstoß von Treibhausgasen – vor allem von Kohlendioxid (CO2) – substanziell zu reduzieren. Obwohl das Kyoto-Protokoll im kommenden Jahr ausläuft und ein verbindliches Nachfolgeabkommen nicht in Sicht ist, steht bereits j ... mehr
Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS stellt auf der Hannover-Messe 2010 erstmals das eneramic®-Brennstoffzellensystem vor, einen besonders anwenderfreundlichen und leichten Stromgenerator für Camping und Outdoor-Aktivitäten, der mit handelsüblichem Flüssiggas ... mehr
Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC in Würzburg haben sich acht Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um neue Wege für die Speicherung elektrischer Energie zu erforschen. Kürzlich machte das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Weg frei für ... mehr
Kernthemen der Forschung am Fraunhofer IKTS Dresden sind:
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Auf der Basis angewandter Grundlagenforschung werden im Rahmen von F/E-Projekten mit unseren Kooperationspartne ... mehr
CHOREN Industries und das französische Unternehmen CNIM (Constructions Industrielles de la Méditerranée SA) haben im vergangenen Monat eine EPC-Vereinbarung (Engineering, Procurement and Construction) abgeschlossen. Sie beinhaltet die Realisierung des Anlagendesigns und der Anlagenplanung u ... mehr
Der CHOREN-Aufsichtsrat hat Marcell Ulrichs mit Wirkung
zum 1. September 2009 zum Geschäftsführer der
CHOREN Industries GmbH berufen.
Er übernimmt die Verantwortung für die Bereiche Marketing- und Produktstrategie, Vertrieb und Unternehmensentwicklung.
Der diplomierte Betriebswirt Ulrichs, ... mehr
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Die Geschichte des Unternehmens begann mit einer Vision: Die Gewinnung erneuerbarer Energien nach dem Vorbild der Natur. Klimaneutral, sauber, nachhaltig und wirtschaftlich.
Heute ist CHOREN Industries einer der weltweit führenden Anbieter von Vergasungstechnologie für feste Biomasse und k ... mehr
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Die JOHN BROWN VOEST GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Hauptsitz in Leipzig, Deutschland. Unsere Kernkompetenzen umfassen die Planung und den Bau von schlüsselfertigen Industrieanlagen für verfahrenstechnische Projekte, vorrangig in der Chemie- und Erdölverarbeitenden Industrie. mehr
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Deutsches BiomasseForschungsZentrum gemeinnützige GmbH
Torgauer Str. 116
04347 Leipzig
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Derzeit sind viele verschiedene Einsatzstoffe und Verfahren zur Herstellung von Biokraftstoffen, auf physikalisch-chemischer, biochemischer oder thermo-chemischer Basis in Diskussion und Forschung. Eine dieser Optionen ist die Produktion von Biodiesel aus Algenöl. In einem Artikel der Fachz ... mehr
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Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) wurde am 28. Februar 2008 in Berlin als gemeinnützige GmbH gegründet. Es gehört der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
Das DBFZ kaufte am 17. März 2008 ... mehr
Am 08. Juni 2009 fand in Leuna die Unterzeichnung eines neuen Rahmenvertrags zur
Erbringung von Engineering-Dienstleistungen zwischen der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland
GmbH und der EDL Anlagenbau Gesellschaft mbH statt.
Nachdem im Jahre 2003 die ersten kleineren Aufträge von TOTAL an ... mehr
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Die EDL Anlagenbau Gesellschaft mbH ist ein Engineering-Unternehmen und auf dem Gebiet der Planung und Errichtung von Anlagen der Chemie, Petrochemie und Raffinerietechnik sowie von Anlagen zur Umsetzung von Spezialtechnologien tätig. Zum Mitarbeiterstamm gehören hochqualifizierte Spezialis ... mehr
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Am 21.02.2005 wurde die VER Verfahrensingenieure GmbH gegründet und arbeitet mit bewährter Kompetenz an der Entwicklung und Realisierung innovativer Verfahren und Projekte.
Die VER GmbH kann dabei auf die langjährigen Erfahrungen im Bereich der Verfahrensentwicklung und des Anlagenbetriebe ... mehr