Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Der EPED® ist ein neuer Echelle-Plasma-Emissions-Detektor für die Gaschromatographie, der die selektive und simultane Detektion von Schwefel und den Halogenen Fluor, Chlor, Brom und Jod ermöglicht. Mit dem EPED® können schwefel- oder halogenhaltige Verbindungen in Gegenwart hoher Matrixanteile sicher bestimmt werden. Die Moleküle werden in einer Helium-Plasmaflamme bei über 7500 °C verbrannt, so dass die einzelnen Elemente Licht bei charakteristischen Wellenlängen emittieren. Das emittierte Licht wird über ein Prisma und ein Echelle-Gitter aufgespalten und als 2D-GC-Chromatogramm detektiert. Eine leistungsfähige Software ermöglicht die komfortable Auswertung des GC-Chromatogramms mit elementspezifischen Spuren.

Neben der simultanen, elementspezifischen Detektion ist die äquimolare Response des EPED® seine größte Stärke. So kann man anhand des EPED®-Signals die prozentuale Zusammensetzung des Schwefelanteils einer Probe bestimmen, ohne jede Einzelkomponente zu kalibrieren.

Weitere Stärken des EPED® sind seine hohe Empfindlichkeit von < 10 pg/s für alle Elemente sowie seine Linearität über 3-4 Größenordnungen. Der EPED® ist eine gute Alternative zum ECD mit radioaktiver Quelle.

Im Vergleich zu konventionellen GC-Plasmadetektoren hat der EPED® ebenfalls Vorteile; er ist kleiner, preiswerter, kompatibel mit jedem GC und die selbstreinigende, robuste und langzeitstabile Plasmazelle des EPED® gewährleistet einen wartungsarmen Routinebetrieb.

Der Detektor zeichnet sich besonders durch seine kleine kompakte Bauweise, hohe Stabilität, einfache Bedienung und geringen Gasverbrauch aus. Viele Kunden haben ihn bereits entdeckt und schätzen gelernt, z.B. für die Identifizierung chlorhaltiger Komponenten in Verbindung mit GC/MS oder TOC. Dabei wir die Kohlenstoffspur als chromatographische Referenz benutzt.

Detektoraufbau: Zur optimalen Kopplung zwischen GC-Säule und Detektor wird der EPED® direkt auf den GC montiert, so dass die GC-Säule direkt in der aus einem Quarzglasrohr bestehende Plasmazelle endet. In der Plasmazelle (Innendurchmesser von 0.7 mm) wird durch außen anliegende Elektroden ein gepulstes Hf-Mikroplasma aufrechterhalten. Die in axialer Richtung emittierte Plasmastrahlung wird durch das Echelle Spektrometer detektiert. Das Plasma wird bei Atmosphärendruck betrieben, Die Kühlung erfolgt durch einen Lüfter.

Der EPED® ist eine Entwicklung der IMT GmbH. Axel Semrau GmbH & Co. KG bietet in Deutschland kundenorientierte Beratung, Vertrieb und Service.


Merkliste

Hier setzen Sie das nebenstehende Produkt auf Ihre persönliche Merkliste

Mehr über Axel Semrau
Kontakt
Axel Semrau GmbH & Co. KG
Stefansbecke 42
45549 Sprockhövel
Deutschland
Tel.
+49 / (0)2339 / 1209-0
Fax
+49 / (0)2339 / 6030
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.