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Seit kurzem bietet das Tübinger Unternehmen AHF analysentechnik AG zur Aufbewahrung von Interferenz-Filtern sowie empfindlichen Laborproben sowohl größere, automatische Trockenschränke als auch kleine, tragbare Desiccatoren.

Unheilvolle kleine Pünktchen sind die ersten Anzeichen, wenn optische Filter unbrauchbar werden. Vor allem Feuchtigkeit setzt der empfindlichen „soft-coated“ Variante besonders zu. Aber auch Staub und menschliche Einflüsse durch häufiges Anfassen beschädigen die Oberfläche der Interferenz-Filter. Ist die Beschichtung zerstört, sind die teuren Optiken nutzlos und es müssen neue gekauft werden. Dadurch entstehen laufend unnötig hohe Laborkosten, die jedoch leicht durch eine sachgemäße Lagerung im Trockenschrank vermieden werden könnten: Unter optimalen Raumbedingungen bei etwa 24 Prozent Luftfeuchtigkeit erhöht sich die Lebensdauer der Filter erheblich.

Trockenschränke gibt es je nach Bedarf der Kunden in verschiedenen Varianten. So sind größere Automatik-Desiccatoren für den Dauergebrauch im Labor angelegt, während kleinere Modelle für variable Einsatzgebiete und für den Transport von empfindlichen Substanzen praktisch sind. Bei ersteren erfolgt die Dehydratisierung mittels eines vollautomatischen Entfeuchtungssystems: Eine elektrische Einheit, die an der Außenwand des Trockenschranks angebracht ist, sorgt über eine Polymer-Elektrolyt-Membran für eine kontinuierliche Regulierung der Luftfeuchtigkeit und arbeitet dabei sehr geräuscharm. Die Luftfeuchtigkeit wird zwischen 20 und 30 Prozent automatisch konstant gehalten. Selbst häufige Störungen der optimalen Bedingungen durch das Öffnen der Tür werden wieder ausgeglichen.

Bei den transportablen Mini-Desiccatoren wird die Entfeuchtung von Hand durch die Zugabe des allgemein gebräuchlichen Trockenmittels Silicagel erreicht, das auf Wunsch auch staubfrei sein kann. In antistatischen Mini-Desiccatoren können so empfindliche Teile zuverlässig vor Partikeln aus der Umgebungsluft geschützt werden. Die Geräte zeichnen sich durch eine hohe mechanische Stabilität aus und können zudem über- und nebeneinander gestapelt werden. Für den sicheren Transport haben sie einen Tragegriff und sind auch in abschließbaren Varianten erhältlich.

Standardmäßig sind die Gehäuse aus transparentem PVC oder PMMA (Acrylglas), optional auch antistatisch oder mit UV-Stop-Funktion. Als Zubehör werden Schalen und höhenverstellbare Regalböden mitgeliefert. Einige Modelle sind mit einer „one touch open-close door“ ausgestattet, einem druckempfindlichen Öffnungsmechanismus, durch den sich die Tür mit einer Hand bedienen lässt.

Für Spezialgebiete ist eine Reihe von Trockenschränken mit besonderen Funktionen verfügbar. So dienen etwa Vakuum-Desiccatoren zur Aufbewahrung empfindlicher Proben unter fast luftleeren Raumbedingungen und UV-Desiccatoren zum Schutz vor UV-Strahlung und Partikeln aus der Umgebungsluft. Für die Lagerung von Referenzmaterialien und Bodenproben werden Desiccatoren zur Begasung benötigt.

Welcher Desiccator sich für den jeweiligen Anwender und dessen Bedürfnisse am besten eignet, stellt sich oftmals erst im täglichen Gebrauch heraus. Wir bieten deshalb unseren Kunden die Möglichkeit, Trockenschränke bis zu drei Wochen lang unter realen Arbeitsbedingungen zu testen.

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Kohlplattenweg 18
72074 Tübingen
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Fax
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