Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Gasdetektion: SIL-Standard plus Selbsttest

Nur ein Selbsttest mit Gas ist ein 100-%-Test

Die neue Generation Gasdetektoren mit Selbsttest

Funktionale Sicherheit nach SIL-Standard (SIL = Safety Integrity Level) gibt Auskunft, mit welcher Wahrscheinlichkeit (pdf) eine Sicherheitseinrichtung gerade dann ausfällt, wenn sie gebraucht würde. Die Hersteller von Sicherheitseinrichtungen verwenden daher sehr hochwertige Bauteile, um möglichst geringe Ausfallwahrscheinlichkeiten zu erzielen. Ein Gasdetektor arbeitet im „LOW Demand Mode“ daher genügt eine pdf zwischen 10-2 und 10-3 um SIL-2-Standard zu erreichen.

All dies ist aber keine Garantie dass ein gefährlicher Ausfall nicht gleich am nächsten Tag stattfindet.

Statox 560 ist eine stationäre Gaswarneinrichtung für toxische Gase. Für die Mitarbeiter eines Betriebes der mit solchen Gasen umgeht, könnte ein unbemerkter Ausfall tödliche Folgen haben. Deshalb ist der Statox 560 nicht nur nach den Anforderungen der funktionalen Sicherheit Level SIL 2 aufgebaut, sondern produziert einmal am Tag ein Testgas, mit dem alle Komponenten auf einwandfreie Funktion getestet werden.

In einstellbaren Zeitabständen passiert folgendes: Der Messkopf aktiviert einen Gasgenerator. Dieser erzeugt elektrochemisch eine winzige Menge des zu messenden Gases. Dieses wird von einer kleinen Pumpe vor die Messzelle transportiert. Nun muss die Messzelle innerhalb einer bestimmten Zeit einen bestimmten Messwert erreichen. Dann wird die Zelle wieder freigespült, und der Messkopf geht wieder in den Messmodus. Diese ganze Prozedur dauert nur ca. zwei Minuten.

Erreicht die Zelle den Sollwert nicht, wird an die Zentrale entweder „Systemfehler“ oder „Wartungsbedarf“ signalisiert, je nachdem welcher Teil der Gaswarnanlage fehlerhaft ist.

Der Vorteil für den Anwender: Ohne die Messwarte zu verlassen kann er zu 100 % sicher sein, dass die Gaswarnanlage funktioniert. Mit dieser Gewissheit im Rücken kann man die Wartungsintervalle guten Gewissens etwas strecken. Langfristig ist der Statox 560 also eine sehr gute Investition, denn er spart dem Wartungspersonal wertvolle Zeit. Dafür darf er in der Anschaffung gerne ein klein wenig teurer sein als seine Wettbewerber.

Auf der Achema zeigt Compur Monitors erstmals einen Prototypen des Statox 560. Die Serie für den Verkauf soll gegen Ende des Jahres auf dem Markt sein.

Wenn Sie Fragen haben oder eine Preisauskunft benötigen fordern Sie jetzt weitere Informationen an!


Themen:
Mehr über Compur Monitors
  • News

    20 Jahre Compur Monitors

    Der Name Compur steht seit weit über einem Jahrhundert für High – Tech. Ursprünglich gegründet im Jahre 1898, war Compur in jeder Ära der Technik einer der führenden Innovatoren. Feinmechanik bis in die 60er Jahre, Elektronik und Optik bis in die 90er Jahre, Sensorik ab den 70er Jahren. Der ... mehr

  • White Paper

    Gasdetektoren nach SIL Standard

    Der Statox 505, ein 4-20 mA Transmitter für toxische Gase und Sauerstoff in der Umgebungsluft ergänzt seit Frühjahr 2010 das Compur Monitors Portfolio der stationären Gaswarnsysteme. Nötig wurde die Entwicklung dieser Familie von Messköpfen, da vor a mehr

  • Firmen

    Compur Monitors GmbH & Co. KG

    Herstellung hochwertiger Gasmessgeraete sowohl portabel als auch stationär. Elektrochemische Sensoren, IR Sensoren, PID, Wärmetöner, Indikatorplaketten. Vertrieb von Gasprüfröhrchen. mehr

Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.