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Delsa®Nano HC - das neue Mitglied der Delsa®Nano-Serie

Speziell geeignet zur Analytik von extrem niedrig konzentrierten Proben

Die Delsa®Nano-Serie kombiniert in optimaler Art und Weise die dynamische Streulichtmessung (DLS) zur Partikelgrößenmessung in einem Bereich ab 0.6 nm, mit der elektrophoretischen  Lichtstreuung (ELS) zur Bestimmung des Zetapotentials.

Insbesondere mit dem Delsa®Nano HC steht dem Anwender jetzt eine zusätzliche Option zur Verfügung, die auch in Konzentrationsbereichen  ≤1 ppm eine optimale Bestimmung der Partikelgröße und des Zetapotentials ermöglichen.

Die aufgrund der patentierten FST (Forward Scattering through Transparent electrode) - Technologie angebotene Möglichkeit, das Zetapotential in höheren Konzentrationen (bis 40%) zu messen und damit auf Verdünnungen des Stoffsystems verzichten zu können stehen natürlich weiterhin zur Verfügung.

Zetapotentialmessung

Die neuartige, patentierte FST-Technologie, die in der speziellen „high concentration“ Messzelle ihre Umsetzung gefunden hat, ist das herausragende Merkmal vom Delsa®Nano. Damit ist es möglich, das Streulicht im Randbereich der Messzelle (zur Vermeidung von interaktiven Wechselwirkungen) bei kleinen Winkeln auszuwerten, da bei diesen Streulichtwinkeln das Verhältnis zwischen Frequenzverschiebung (frequency shift) und der Halbwertsbreite (half width) am kleinsten ist.

Der Anwender hat damit die Option, bei diversen Materialien auf Verdünnungsschritte zu verzichten, die in vielen Fällen zu einer Veränderung des Gesamtsystems führen. So können bei diversen Stoffsystemen Feststoffkonzentrationen von bis zu 40% vermessen werden. Natürlich können diese Messungen auch mit dem Autotitrator kombiniert werden.

Die Messzelle für die Zetapotentialmessung ist neben einer Version aus Quartzglas auch als Einwegmesszelle erhältlich. Durch ein sehr flexibles Zellsystem ist es dabei möglich, die Halterung wieder zu verwenden und nur den Teil zu entsorgen, der wirklich mit der Probe in Kontakt war. Dadurch ist eine deutliche Reduzierung der Kosten für die Einwegzellen möglich geworden.

Partikelgrößenmessung

In der Partikelgrößenmessung kommt die dynamische Lichtstreuung (DLS) zum Einsatz. Durch die spezielle Detektion des rückgestreuten Lichtes unter 165° erhält der Anwender die Option, auch Stoffsysteme zu vermessen, die im unteren Nanometerbereich liegen und sehr geringe Streulichtintensitäten aufweisen.

So können z.B. Proteine, Mizellen oder Liposomen mit einer sehr hohen Auflösung vermessen werden. Die derzeitige untere Messgrenze liegt bei 0.6 nm. Natürlich lassen sich die Ergebnisse speziell für den Proteinbereich auch als Molekulargewicht (ab 1000 Dalton)  bestimmen, wodurch somit auch die Charakterisierung von Proteinen bis hin zu Proteinaggregaten möglich ist.

Zur Messung in den entsprechenden Küvetten werden Probenmengen ab minimal 20 µl verwendet. Dabei können Glasküvetten oder Einwegküvetten verwendet werden. Mit einer Durchflusszelle ist auch in der Partikelgrößenmessung der Autotitrator für pH-Profile oder kinetische Untersuchungen ideal einsetzbar. Er kann im pH-Bereich von 1-13 eingesetzt werden. Mit seiner Breite von nur 38 cm passt es ideal in jedes Labor.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Produktwebsite, laden Sie sich unsere Produktbroschüre herunter oder kontaktieren Sie uns!


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