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Zündquellenanalyse für nicht elektrische Produkte

Mit der ATEX-Richtlinie wurde der Geltungsbereich für das Regelwerk zum Explosionsschutz deutlich ausgeweitet, speziell auch auf die Konstruktion und auf den Bau von nicht elektrischen Produkten. Viele Hersteller nicht elektrischer Produkte sind unsicher im Umgang mit diesem neuen und umfangreichen Regelwerk. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch wieder in der Durchführung der sog. Zündquellenanalyse. Viele Zündquellenanalysen sind heute fehlerhaft und unvollständig oder werden überhaupt nicht durchgeführt. Dabei bildet die Zündquellenanalyse ein Kernstück des Regelwerkes. Bei der Zündquellenanalyse handelt es sich nämlich um eine gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung des Produktes und aller seiner Einzelteile. Jeder, der ein Produkt konstruiert und/oder herstellt, ist verpflichtet, sämtliche möglichen Zündquellen seines Produktes festzustellen und aufzulisten. Dann muss er alle Maßnahmen aufführen, die einzuleiten sind, um die Wirksamkeit dieser Zündquellen zu verhindern. Die Zündquellenanalyse ist an einen bestimmten Formalismus gebunden und muss dokumentiert werden. Die Zündquellenanalyse gehört damit zu den wesentlichen Voraussetzungen für die Konstruktion und den Bau von Geräten, von Schutzsystemen und von Komponenten, wenn sie erstmalig im Europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr gebracht werden sollen. Auch um zu entscheiden, ob ein Produkt überhaupt in den Geltungsbereich der ATEX-Richtlinie 94/9/EG fällt, muss in den meisten Fällen bereits eine Zündquellenanalyse durchgeführt werden. Eine Zündquellenanalyse ist darüber hinaus auch Grundlage für die Entscheidung, ob für ein Produkt nach einer Reparatur, nach einem Umbau oder nach einer anderen Veränderungen eine neue CE-Kennzeichnung durchgeführt werden muss.

Veranstaltungsdatum:   24.04.2012
Veranstaltungsort:  
Haus der Technik e.V.
Hollestraße 1
45127 Essen
Deutschland
Veranstalter:  
Haus der Technik e.V.
Herr Kai Brommann
Hollestraße 1
45127 Essen
Deutschland
Tel.
0201 1803-251
Fax
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