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High‐Pressure Phase Transformations in TiPO4: A Route to Pentacoordinated Phosphorus

Abstract

Titanium(III) phosphate, TiPO4 , is a typical example of an oxyphosphorus compound containing covalent P−O bonds. Single‐crystal X‐ray diffraction studies of TiPO4 reveal complex and unexpected structural and chemical behavior as a function of pressure at room temperature. A series of phase transitions lead to the high‐pressure phase V, which is stable above 46 GPa and features an unusual oxygen coordination of the phosphorus atoms. TiPO4‐V is the first inorganic phosphorus‐containing compound that exhibits fivefold coordination with oxygen. Up to the highest studied pressure of 56 GPa, TiPO4‐V coexists with TiPO4‐IV, which is less dense and might be kinetically stabilized. Above a pressure of about 6 GPa, TiPO4‐II is found to be an incommensurately modulated phase whereas a lock‐in transition at about 7 GPa leads to TiPO4‐III with a fourfold superstructure compared to the structure of TiPO4‐I at ambient conditions. TiPO4‐II and TiPO4‐III are similar to the corresponding low‐temperature incommensurate and commensurate magnetic phases and reflect the strong pressure dependence of the spin‐Peierls interactions.

Unter Druck: Erstmals wurde ein Phosphoratom, das von fünf Sauerstoffatomen koordiniert wird, in einer anorganischer Netzwerkstruktur gefunden, und zwar in Titan(III)‐orthophosphat, TiPO4, bei 48 GPa. Diese Phase wurde durch Synchrotron‐Röntgenbeugung am Einkristall in Diamantstempelzellen charakterisiert.

Autoren:   Maxim Bykov, Elena Bykova, Michael Hanfland, Hanns‐Peter Liermann, Reinhard K. Kremer, Robert Glaum, Leonid Dubrovinsky, Sander van Smaalen
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2016
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201608530
Erscheinungsdatum:   31.10.2016
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