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Eine monoanionische Arsenid‐Quelle: Decarbonylierung des 2‐Arsaethinolat‐Anions bei der Reaktion mit Stannylenen

Abstract

Wir berichten über eine fundamentale Studie zur Reaktivität des 2‐Arsaethinolat‐Anions (AsCO), einer Spezies, die erst kürzlich synthetisch zugänglich wurde. Die Reaktion von AsCO gegenüber dem Stannylen Ter2Sn (Ter=Bis‐2,6‐(2,4,6‐trimethylphenyl)phenyl), die zur unerwarteten Bildung eines [Ter3Sn2As2]‐Clusters führt, ist beschrieben. Auf dem Reaktionspfad zu diesem Cluster wurden verschiedene Intermediate identifiziert und charakterisiert. Nach der anfänglichen Assoziierung von AsCO an Ter2Sn tritt Decarbonylierung ein, wodurch ein Anion mit einfach koordiniertem Arsen, [Ter2SnAs], gebildet wird. Diese beiden Spezies sind bei Raumtemperatur nicht stabil, und [Ter2SnAs] durchläuft eine Umlagerung zu [TerSnAsTer], einem präzedenzlosen anionischen gemischten Gruppe‐14/15‐Alkenanalogon.

Schwere Doppelbindungen: Die Reaktion von AsCO mit Ter2Sn (Ter=Bis‐2,6‐(2,4,6‐trimethylphenyl)phenyl) führt zur unerwarteten Bildung von [Ter3Sn2As2]. Nach der Assoziierung von AsCO an Ter2Sn wird durch Decarbonylierung ein Anion mit einfach koordiniertem Arsen, [Ter2SnAs], gebildet. Beide Spezies sind nicht bei Raumtemperatur stabil, und [Ter2SnAs] lagert sich zu [TerSnAsTer], einem präzedenzlosen anionischen Alkenanalogon, um.

Autoren:   Alexander Hinz, Jose M. Goicoechea
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2016
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201609309
Erscheinungsdatum:   15.11.2016
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