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Mikroemulsionen: neue Möglichkeiten zur Erweiterung der Synthese anorganischer Nanopartikel

Abstract

Mikroemulsionen (ME) sind ideal, um hochwertige anorganische Nanopartikel zu erhalten. Als thermodynamisch stabile Systeme mit einer Phase aus Nanometer‐großen Tröpfchen, die als Nanoreaktoren dienen, bieten sie für die Nanopartikelsynthese eine Reihe an Vorteilen. ME haben aber auch Nachteile, z. B. ihre Komplexität als Mehrkomponentensysteme, die geringe erhältliche Nanopartikelmenge, die begrenzte thermische Stabilität, der häufige Ausschluss hydrolysierbarer oder oxidierbarer Verbindungen von der Synthese, die partiell sehr aufwendige Abtrennung der Nanopartikel sowie die Entfernung Oberflächen‐gebundener Tenside nach der Synthese. Dieser Aufsatz soll einige Strategien zur Erweiterung der ME‐basierten Synthese anorganischer Nanopartikel aufzeigen. Dazu zählen die Kristallisation von Nanopartikeln mittels “Hochtemperatur‐ME”, die Synthese nanoskaliger Hohlkugeln, die Verwendung von H2O2 oder flüssigem NH3 als polare Tröpfchenphasen sowie die Synthese von unedlen Metallen und Nitriden in ME.

Nanoreaktoren in Mikroemulsionen sind ideal, um hochwertige anorganische Nanopartikel wie Bimetalle, nanoskalige Hohlkugeln, unedle Metalle, Peroxide oder Metallnitride zu synthetisieren. Dieser Aufsatz beschreibt verschiedene Möglichkeiten jenseits der üblichen Mikroemulsionssynthese von Nanopartikeln.

Autoren:   Silke Wolf, Claus Feldmann
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2016
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201604263
Erscheinungsdatum:   15.11.2016
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