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Nobelpreis für Chemie

Abstract

Den Nobelpreis für Chemie 2016 teilen sich Jean‐Pierre Sauvage, J. Fraser Stoddart und Bernard (Ben) Feringa für die Entwicklung von molekularen Maschinen. Die drei Forscher haben Moleküle entworfen, deren Untereinheiten sich auf kontrollierte Weise gegeneinander bewegen lassen, wodurch sie unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise bei Zufügen von Energie in Form von Licht, Aufgaben erledigen können. Die Wissenschaftler haben mit Ihrer Arbeit ein ganz neues Forschungsgebiet eröffnet. Die von ihnen beschriebenen Moleküle bilden die Grundlage für die unterschiedlichsten Nanomaschinen – von winzigen Motoren und steuerbaren Aufzügen bis hin zu molekularen Muskeln und Nanoautos. Das Potenzial der kleinen Maschinen ist groß. Man rechnet damit, sie eines Tages in der Nanomedizin oder bei der Herstellung von intelligenten Materialien einsetzen zu können.

Autoren:   Kira Welter
Journal:   Chemie in unserer Zeit
Band:   50
Ausgabe:   6
Jahrgang:   2016
Seiten:   364
DOI:   10.1002/ciuz.201690058
Erscheinungsdatum:   02.12.2016
Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Motoren
  • James Fraser Stoddart
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